WordPress Gutenberg Tutorial: Der WordPress Editor ab Version 5.0

Angekündigt für die WordPress-Verion 5.0 wurde seit langem der Gutenberg Editor. Er ersetzt den derzeitigen Standard-Editor zum Formatieren von Text, das Einfügen von Bildern, Audios, Videos, etc.

Zum aktuellen Stand der WordPress Version 4.9.8 nutzen WordPress-Enthusiasten den Standard-Editor oder aus der Vielzahl an Page Buildern ihren Liebling, mit dem sie gut arbeiten können.

Zum Testen kann man den WordPress Gutenberg Editor als Plugin installieren. Ab der Version 5.0 ist dieser Editor dann standardmäßig enthalten. Wer danach auf den alten Standardeditor zurückgreifen will, kann ein Plugin installieren und spart sich das Umgewöhnen auf den Gutenberg-Editor.

Was ist neu beim Gutenberg-Editor?

Ich habe das Plugin mit dem Gutenberg Editor in einer Testumgebung installiert und mir den neuen WordPress-Editor näher angesehen.

Ab dem Gutenberg-Editor denkt man in Blöcken

Nach dem Klick auf „Seite erstellen“ ist der nächste Schritt, den ersten Block zu befüllen. Weitere Blöcke fügt man mit einem Klick auf das Plus-Zeichen links oben hinzu.

Folgende Möglichkeiten stehen zur Verfügung:

  • Absatz
  • Bild
  • Überschrift
  • Galerie
  • Liste
  • Zitat
  • Audio
  • Titelbild
  • Datei,

… und weitere Blöcke als

  • allgemeine Blöcke (für einen Absatz, ein Bild einfügen, eine Überschrift formatieren, eine Galerie hinzufügen, eine Liste einstellen, als Zitat markieren, eine Audio- oder andere Datei einfügen …)
  • Formatierungen (interessant für Tabellen, Verse oder eigenem HTML-Code …)
  • Layout-Elemente (ein Button, Trennzeichen, Spalten, ein „Mehr“ oder „Weiterlesen“, ein Abstandshalter ….)
  • Widgets (für einen Shortcode, für Kategorien, neueste Beiträge, neueste Kommentare, Kategorien …) oder
  • Embeds (wie YouTube, SoundCloud, Spotify, Flickr …) stehen zum Einfügen zur Verfügung.

In der Kritik der WordPress Editor Gutenberg

Ob der neue Editor nun sinnvoll oder völliger Quatsch ist, darüber hab ich während dem Testen natürlich auch nachgedacht. Viel Kritik liest man in den Bewertungen des WordPress-Plugins.

Als Editor nutze ich den Visual Composer (kostenpflichtig) oder den SiteOrigin Editor (kostenfrei) in eigenen Websites und in Kundenprojekten. War bis dato sehr zufrieden mit den Lösungen. Weshalb nun ein neuer Editor für WordPress erscheinen „muss“ und ab der Version 5.0 eine Pflichtumstellung für alle bedeutet, ist für mich unverständlich. Aber so war und wird es immer wieder Änderungen geben, die wir ausprobieren können und annehmen, oder bei Nichtgefallen in eine andere Lösung tauschen.

Da ich gerne Neues ausprobiere und teste, habe ich versucht, unvoreingenommen darüber zu berichten.

Zuerst installierte ich das kostenfreie Plugin „Gutenberg Editor“.

Im Detail stelle ich Dir nun den Gutenberg-Editor für WordPress vor

Du liest hier zum ersten Mal mit und für Dich ist der Begriff „WordPress“ neu? WordPress ist ein Content-Management-System, eine Software, die für selbstgehostete Websites kostenfrei ist. Damit kann man im „Inneren“, also im Hintergrund der Website, Texte, Bilder, Videos, und weiteren Content einstellen. Weitere Systeme sind zum Beispiel Joomla, Jimdo, Typo3 und andere. Mehr über WordPress erfährst Du in diesem Blogbeitrag.

Für den Vergleich ein Bild, wie der Standardeditor aussieht.

Editor WordPress Standardansicht

 

Und hier siehst Du einen ersten Einblick in den Gutenberg-Editor.

Block anlegen mit Gutenberg Editor

 

Hier sieht man im Hintergrund, wie zwei Blöcke untereinander angeordnet aussehen.

 

Blöcke mit Gutenberg Editor anlegen

Nach dem Klick auf das Pluszeichen links oben öffnet sich standardmäßig ein Block für die Überschrift und Fließtext.

 

Nachdem der Text eingetragen ist, speichert es automatisch einen Entwurf. Klickt man auf den blauen Button „Veröffentlichen“ ist der Text sofort online auf der Website für jeden sichtbar. Ich schalte dazu von „öffentlich“ auf „privat“. Und zwar im oberen Bild in der rechten Spalte unterhalb der Überschrift „Status und Sichtbarkeit“. Einfach anklicken und das gewünschte auswählen.

Ein paar weitere Kniffe und Tricks, die Dir helfen Deine Seite zu gestalten:

Wörter zählen im Gutenberg Editor

Gewöhnlich ist im Standardeditor am linken Rand der Texteingabe die „Wortanzahl“ zu sehen.

Im Gutenberg-Editor erhältst Du die Wortanzahl über einen Klick auf das „i“.

 

Umschalten von Visueller- auf Code-Editor

Die einfache Textbearbeitung lässt sich in der „Visual-Oberfläche“ gestalten. Also Text formatieren, einen Link oder ein Bild einfügen. Manchmal kommt es vor, dass man am Code selbst etwas verändern muss. Beispielsweise als Blogger mit Firmen, die einen bezahlten Beitrag sponsoren. Hierzu erfolgt die Kennzeichnung von Links mit dem Attribut „nofollow“. Dafür schalte ich von „Visual“ auf „Text“ um, suche mir den Linkeintrag und ergänze das Wörtchen nofollow an der richtigen Stelle.

 

Zu finden sind die beiden Schaltflächen, Visueller- und Code-Editor, mit Klick auf die drei Punkte rechts oben.

Permalink oder URL des Beitrages ändern

Hast Du sofort die passende Überschrift für einen Blogbeitrag beim Text schreiben parat? Ich jedenfalls nicht. Die URL passe ich während dem Schreiben gerne nochmal an den Blogbeitrag an. Im Gutenberg-Editor findet man diese Möglichkeit, in dem man auf die Überschrift einmal klickt, danach öffnet sich oberhalb der Permalink. Diesen kann man nun mit dem Button „Bearbeiten“ ändern. Wichtig ist hier, nur ändern, wenn der Beitrag noch nicht öffentlich ist. Ändert man die URL eines öffentlichen Beitrages, läuft man die Gefahr, dass bereits verteilte Links diese geänderte Zieladresse nicht mehr finden. Außer, man bearbeitet die URL im Plugin „Redirection“.

 

Fazit:

Die Arbeit mit dem neuen WordPress-Editor kann nach Eingewöhnung genauso flott geschehen wie mit dem Standardeditor.

Für Deine Arbeit hoffe ich, dass Dich dieses Tutorial mit dem künftigen WordPress-Editor unterstützt, bei Fragen, schreib mich gerne an.

 

WordPress Gutenberg Tutorial: Der WordPress Editor ab Version 5.0
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Kerstin Paar

Als Online-Marketing-Beraterin unterstützt Kerstin Paar Solo-Unternehmerinnen und Selbständige in ihren Marketingtätigkeit und im Netz mit eigener Website sichtbar zu sein. Über Einzelcoachings oder E-Mail-Services zeigt sie auf leicht verständliche, kompetente und sympathische Art die Vorzüge der Sozialen Medien und den wirkungsvollen Einsatz einer eigenen Website auf. Eine performante Website ist das Herzstück im Marketing. Ein Herzensprojekt der Online-Marketing-Fachfrau mit Reiselust ist das Bloggen auf ihrem Reiseblog "Sonnenfernweh". Als Reisebloggerin schreibt sie Reiseberichte, inspiriert von ihren Unternehmungen mit dem E-Bike und für Tourismusregionen. Im Mai 2018 war sie damit quer durch Deutschland unterwegs. Seit 2011 ist Kerstin Paar in sozialen Netzwerken als Beraterin tätig. Mit anschließender Zertifizierung zur Online-Marketing-Managerin unterstützte sie Unternehmen der Energiewirtschaft, Coaches, Autoren und Selbständige. Mit Lust und Freude an ihrer Arbeit schätzt sie die Einzelberatungen und den Teamgeist in Kleingruppen.