Meine Vision und Berufung für die Zukunft

[Beitrag zur InspiParade (Blogparade)]

Wenn mich eine Freundin fragt, „wie sieht Deine Zukunft als Selbständige aus“, komme ich zu diesen Themen.

Kollege/Kollegin, Geschäftspartner oder Freund/Freundin?

Wo ich gleich zum ersten Punkt komme, „Freunde“. Gängig heißt es in sozialen Netzwerken, einen „Freund oder eine Freundin hinzufügen“. Doch das zeigt mir, zum einen wie schnell man eine tiefe Freundschaft mit einem einfachen Begriff gleichsetzt. Hier differenziere ich. Und das zeigt sich nicht erst, in schwierigen Situationen.

Wer gehört wirklich zu den Menschen, die ich mit „Freund“ oder „Freundin“ bezeichne? Das ist ein Mensch, der mich seit längerem im realen Leben kennt. Eine Freundschaft entsteht selten für mich innerhalb ein paar Wochen. Möglich, man sieht sich tagtäglich und es entsteht eine Vertrautheit. Nutzt Sprachnachrichten oder eine Skype-Sitzung bei entfernt liegenden Wohnsitzen. Bittet man mich um Rat, zeigt sich in sozialen Netzwerken persönlich mit Fotos aus der vertrauten Umgebung, schafft das Vertrauen. Der Mensch ist greifbarer, rückt gefühlt ein Stück näher.

Klarheit, Fokus, Freundeskreis

Treffen diese Gegebenheiten auf mein stimmiges Bauchgefühl, dann liegt die Wahrscheinlichkeit hoch, jemanden als „Freundin“ oder „Freund“ zu bezeichnen. Ich verstehe in diesem Zusammenhang keine Lebenspartnerschaft. Dafür zählen noch weitere Faktoren. Es geht hier rein um Freundschaft.

Für 2019 ist geplant, bisherige Kontakte aus sozialen Netzwerken einmal persönlich zu begegnen. 30 Minuten Zeit für einen anderen Menschen, intensiviert den Kontakt aus Social Media. Ist ja doch etwas anderes, ein Lächeln im Gesicht zu sehen, als ein starres Profilbild.

während meiner E-Bike-Tour durch Deutschland am Weg zwischen Celle und Peine

Nachhaltigkeit, Sinn für Mehrwert in Projekten

Bleib ich noch bei Menschen, Kollegen und Freunden: Gemeinsam neue Projekte ins Leben rufen mit Faktor Nachhaltigkeit und Mehrwert für die Umwelt. Bei Projekten denke ich an WordPress-Websites, Texte/Fotos für Facebook-Seiten erstellen, Content produzieren, etc. für Honorar.

Mit Gleichgesinnten nachhaltige Projekte fördern, die anderen (und unseren Nachkommen) zu Gute kommen, ist mein Wunsch für 2019.

Unter Nachhaltigkeit verstehe ich,

  • ist wertvoll für die Natur,
  • schont Ressourcen,
  • schützt die Umwelt,
  • bietet Menschen einen sicheren Ort,
  • sorgt für einen Abbau an Vorurteilen/Ängsten,
  • greift nicht in den natürlichen Anbau von Nahrungsmitteln ein, sondern unterstützt den biologisch-dynamischen Kreislauf,
  • schützt seltene Pflanzen und Tiere,
  • fördert natürliche Ressourcen in der Energiewirtschaft,
  • stärkt kindliches, natürliches Lernen, ohne Zwang und Pauken.

Nachhaltigkeit unterstützen, fördern und motivieren

Dabei kann ich meinen Part übernehmen mit Texten und Fotos zu dokumentieren, auf Recherche-Touren Erkenntnisse gewinnen, der Öffentlichkeit berichten. Bücher, E-Books oder E-Mail-Kurse schreiben.

Seit 2015 liegt der Schwerpunkt auf nachhaltiges Reisen mit Bahn, Fahrrad/E-Bike, öffentlichem Nahverkehr. Meine Tour mit dem E-Bike durch Deutschland 2018 zeigte mir die unterschiedlichsten Facetten meiner Selbständigkeit. Ich zog aus den gewonnenen Erkenntnissen meine Lehre. Änderte meinen Blickwinkel und Fokus.

(PS: Wer hier mitliest und Kontakte vermitteln kann für „gemeinsam starke Projekte fördern“, darf sich jederzeit angesprochen fühlen und mir diese per E-Mail mitteilen – vielen Dank).

Ziele, Visionen, Pläne
Am Ziel der Fraueninsel im Chiemsee angekommen …

Allem voran ging ich meinem Selbstwert auf den Grund, um ihn nach oben ans Licht zu holen. Weder ein Politiker noch ein Arzt steht ein Treppchen höher als ich. Jeder ist ein Mensch. Jemanden auf ein Podest zu stellen, heißt, sich selbst klein zu machen. Und, dem anderen eine selbst erdachte Rolle überzustülpen. Von der er möglicherweise nichts weiß, oder ihm unangenehm ist. Für eine Freundschaft, eine erfolgreiche Kooperation, ist es ein großes Hindernis. Da man im Anderen immer eine „selbstgemachte“ Figur sieht. Lieber selbstgemachte Marmelade kochen, das schmeckt und ist nachhaltig! Wenn es Erdbeeren aus der Region sind.

Multitasking ist out

Das sag ich ungern, aber in dem Punkt stimmt es. Gleichzeitig mehrere Dinge erledigen zu wollen, ist ein Unding. Richtig mache ich eine Aufgabe, wenn ich ihr meine volle Konzentration schenke.

Aufmerksamkeit ist das Stichwort für

Bewusstes (achtsames) Handeln

Erfolg spüre ich nach erfolgtem Auftrag gegen Honorar, wenn eine Rechnung überwiesen ist. Erfolg bedeutet mir aber mehr. Konzentriere ich mich auf den Moment, schenke ich ihm meine volle Aufmerksamkeit, kann selbst eine unliebsame Aufgabe ein Erfolgserlebnis sein.

Ein weiterer Punkt betrifft meinen achtsamen Umgang mit Sozialen Netzwerken, dem Zeitmanagement. Wieviel Zeit widme ich der Informationsflut, den Gedanken anderer Menschen, und was sende ich hinein in soziale Netzwerke? Wie formuliere ich meine Texte?

Ich bleibe nicht still. Gutes kann und darf niemals enden, es zu veröffentlichen.

Eine kreative Pause zwischen Projektarbeit sieht für mich so aus, mit Stiften im Malblock malen. Das unterstützt ungemein den kreativen und entspannenden Part. Das wurde mir zum Ende 2018 sehr deutlich und bewusst, dass ich das ändern kann. Öfters den Laptop zuklappen, raus in die Natur, mit der Kamera in der Hand, aufs E-Bike oder bei stürmischem Wetter mit einem heißen Tee den Farben, Mustern und Formen beim Malen nachhängen. Das sind köstliche Momente, die mich zutiefst berühren, zufrieden machen und ich schenke mir dabei ein großes Stück Selbstachtung (oder man kann es auch Selbstliebe bezeichnen). Ein Wert, der mit keiner Rechnung zu begleichen ist.

Kurz & knackig – worauf liegt 2019 mein Schwerpunkt?

Ausbau der Kontakte durch persönliche Treffen (Blogger-Camps, Frauen-Netzwerktreffen, etc.).

Weitere E-Mail-Kurse mit persönlicher Begleitung ins Leben rufen.

E-Book, Podcasts veröffentlichen.

Eigene Online-Events organisieren.

Fluss-Radreisen deutschlandweit mit meinem E-Bike erkunden (Reisereportagen schreiben, unter anderem auch zu biologisch-dynamisch arbeitenden Betrieben).

Projekte aktuell in Planung: Tour zu den drei weiteren Standorten der Bauckhöfe, die Regionen Teutoburger Wald, Nördliches Harzvorland, sowie Flüsse (die Elbe, Weser, Lahn, Oste, …) erkunden,

Im Rückblick 2018 berichtete ich zu meinen größten Learnings in der Selbständigkeit.

Flussradreise im Lieblichen Taubertal bei Creglingen

(Offenlegung: Dieser Beitrag entstand unter anderem im Rahmen der Blogparade InspiParade von Marit Alke und Katrin Linzbach)

Als "Socialmediakerstin, die mit WordPress" unterstütze ich Solo-Unternehmerinnen und Selbständige in ihren Marketingtätigkeit. Mit eigener Website und Blog im Netz sichtbar zu sein. Über Einzelcoachings oder E-Mail-Services mache ich aufmerksam, auf leicht verständliche Art, welche Vorzüge soziale Medien im Marketingmix bringen. Die Schaltzentrale und das Herzstück im Marketing ist eine performante Website. Seit 2011 bin ich in sozialen Netzwerken als Beraterin tätig. Mit anschließender Zertifizierung zur Online-Marketing-Managerin unterstütze ich Unternehmen der Energiewirtschaft, Coaches, Autoren und Selbständige. Ein Herzensprojekt von mir ist das Radreiseblog Sonnenfernweh. Der Blog berichtet zu Radtouren aus der Lüneburger Heide und deutschlandweit, nachhaltig unterwegs. Im Mai 2018 fuhr ich mit dem Fahrrad quer durch Deutschland. Auf dem Blog berichtete ich darüber.
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