Snapst du schon? – Snapchat unter der Lupe

Snappen, oder Snapst du auch? Nun wird hier nicht der Powernap zur Mittagszeit gemeint, gell! :-)

Einen Überblick möchte ich dir hier zu dem Sozialen Netzwerk geben. Für wen und was nützlich ist, aus der Marketing-Perspektive. 

Snapchat – Der Mini-Einblick für 24 Stunden

Für 24 Stunden stehen Momentaufnahmen und die Videos zur Verfügung. Diese kannst du auch als „Deine Story“ im Profil abspeichern. Mit viel Kreativität kann jedes Bild oder Kurzvideo mit zusätzlichen Mustern, mit Text oder Formen gestaltet und personalisiert werden. 

Für Wen?

Sicherlich in erster Linie für ein kreatives junges Publikum, das gerne mit dem Smartphone intuitiv sich seinen Freunden mitteilen möchte. Sprich eine eher extrovierte junge Frau, die neue Mode, Schmuck, Musik oder einen anderen Lifestyle testet, und das unbedingt sofort der besten Freundin oder dem Freund weiterzeigen möchte.

Mal angenommen, es arbeitet in einer Tourist-Information eine oder ein digital Native, der/die diese Art der Kommunikation geschickt anzuwenden weiß, schon ist es ein hervorragender Marketingkanal, den man für die Komune oder Region sinnvoll nutzen kann.

Oder Auszubildenden wird dieser Kanal in einem Unternehmen anvertraut unter Leitung des Ausbildungsverantwortlichen. Jugendliche erstellen intuitiv, kreativ und in kürzester Zeit Inhalte, also Videos mit Sprachaufnahme und Fotos und Posten diese via Snapchat. Was erhält der Abonnent? Infos und Einblick direkt aus dem Unternehmen.

Was wird gesnapt?

Denn jetzt sind wir schon bei dem „WAS“ angekommen. Ein spannender Teil. Denn mit Snapchat kann man Freunde auf einer unvergesslichen größeren Reise mitnehmen und Einblicke sowie Momentaufnahmen der Region weitergeben. Doch nicht zu vergessen ist, dass Kunden und Interessenten sich weniger für die Marke oder den Firmennamen interessieren, sondern die Person, der Mensch, das Gesicht dahinter.

Zeigen beispielsweise Bäckerlehrlinge, wenn sie frühmorgens ihre ersten Brötchen und Brezeln formen, oder zur ersten Pause die frisch gebackenen Brötchen lecker garniert verzehren, so schafft dies Vertrauen („die besten Brötchen der Stadt, werden auch von uns gegessen“) und große Neugier, dass man als Konsument am liebsten unverzüglich diese Bäckerei anfahren möchte, um dort einzukaufen.

Warum snappen?

Eine der Herausforderungen, die auch andere Soziale Netzwerke und sich Unternehmen generell fragen dürfen, welche Gründe sprechen dafür, was will man damit erreichen. Kommen wir zu den Zielen und Visionen.

Fragen wie,

Hat man genug kreative Ideen und die Zeit dafür, diese umzusetzen?

Nutzt es einem, wenn die Inhalte tatsächlich nach 24 Stunden wieder verloren sind?

Wie verwendet man Snapchat sinnvoll im kreativen Gesamtmix aller Netzwerke und der übrigen Kanäle, neben dem eigentlichen Blog oder der Website, die hier eher unerwähnt bleibt (obwohl dem nach wie vor die größte Aufmerksamkeit gebührt).

Öffnet man sich dieser kurzlebigen Methode, Inhalte anderen zu präsentieren, ist also die Bereitschaft dahinter, wirklich einen Einblick in das Unternehmen und die Menschen dahinter sichtbarer zu machen?

Und einige andere Themenbereiche können eine Rolle für oder gegen eine Entscheidung sein. Generell jedoch gilt, sich in Ruhe mit den neuen Formen auseinanderzusetzen, denn sie könnten wirklich mal sehr wichtige Werkzeuge sein.

FAZIT:

Wer kreativ, schnell und unkompliziert Ideen in Video-Sequenzen oder Fotos umsetzen will, kann dies mit Text versehen untermalen, und einen lebendigen Einblick, bzw. Kurzanleitungen seinen Kunden, Klienten und/oder Kursteilnehmern weitergeben.

 

(Beitragsbild erstellt mit Canva.com)

Snapst du schon? – Snapchat unter der Lupe

Kerstin Paar

Als Online-Marketing-Beraterin unterstützt Kerstin Paar Solo-Unternehmerinnen und Selbständige in ihren Marketingtätigkeit und im Netz mit eigener Website sichtbar zu sein. Über Einzelcoachings oder E-Mail-Services zeigt sie auf leicht verständliche, kompetente und sympathische Art die Vorzüge der Sozialen Medien und den wirkungsvollen Einsatz einer eigenen Website auf. Eine performante Website ist das Herzstück im Marketing. Ein Herzensprojekt der Online-Marketing-Fachfrau mit Reiselust ist das Bloggen auf ihrem Reiseblog "Sonnenfernweh". Als Reisebloggerin schreibt sie Reiseberichte, inspiriert von ihren Unternehmungen mit dem E-Bike und für Tourismusregionen. Im Mai 2018 war sie damit quer durch Deutschland unterwegs. Seit 2011 ist Kerstin Paar in sozialen Netzwerken als Beraterin tätig. Mit anschließender Zertifizierung zur Online-Marketing-Managerin unterstützte sie Unternehmen der Energiewirtschaft, Coaches, Autoren und Selbständige. Mit Lust und Freude an ihrer Arbeit schätzt sie die Einzelberatungen und den Teamgeist in Kleingruppen.