Online Marketing A – Z

Glossar Online Marketing A - Z

Im Online Marketing tauchen Fachbegriffe auf, die hier im A – Z Glossar für dich verständlich erklärt werden.

Immer mittwochs veröffentliche ich einen Teil auf der Facebookseite Blog- und Social-Media-Marketing. Weitere Begriffe stelle ich hier online. Nach und nach wächst ein Nachschlagewerk, das Einsteigern und auch Fortgeschrittenen im Online Marketing hilft.

 

Fachbegriffe Online Marketing einfach erklärt

 

A wie Apps, Anzeige oder Antispam Bee

Apps – wie die Facebook App, Twitter oder Instagram App. Viele stehen kostenfrei oder kostenpflichtig zur Verfügung, und dienen für verschiedene Zwecke. Unter anderem kann man mit der mobilen und webbasierten App „Hootsuite“ seine Social Media Kanäle im Blick behalten, darüber posten, teilen, kommentieren und die Reaktionen messen.

Antispam Bee – Spam mag keiner, weder in der Website noch im E-Mail-Postfach. Für die WordPress-Website gibt es das Helferlein, das Plugin „Antispam Bee“, mit dem man Spam verhindern kann. Ein nicht zu unterschätzender Schutz beginnt allerdings viel früher, bei der Auswahl des Webhosters und auf welchem Server die Domain und die dazugehörigen E-Mail-Adressen liegen.

Analyse – Mit dem Analysetool Google Analytics misst man die Aufrufe einer Website. Diese Analyse dient auch zum Erkennen von Fehlern und zur weiteren Optimierung einzelner Beiträge und Seiten. Der Einsatz von Google Analytics ist in der Datenschutzerklärung zu nennen. Ein Auftragsverarbeitungsvertrag ist vor in Nutzung online abzuschließen. Generell sind die Einstellungen so vorzunehmen, dass die IP-Adressen anonymisiert werden und somit keine Rückschlüsse auf eine Person möglich sind. Jeder Nutzer erhält einen eigenen Trackingcode. Diesen bindet man in die Website ein. Allgemeine Informationen können mit Google Analytics gemessen werden, wie die Herkunft aus welcher Stadt und welchem Land der Besucher kommt. Wie häufig besuchten Nutzer eine Seite. Über welche Netzwerke (Facebook, Instagram oder Pinterest) oder welche Suchmaschinen klickte man auf die Website.

Anzeige (Ad) und A/B-Tests – Analysten verwenden Splittests bei Werbeanzeigen. Zuerst legt man Ziele fest, zum Beispiel möchte man die Reichweite einer Facebookseite erhöhen, Fans zum Klick auf eine Website animieren oder den Eintrag in den Newsletter forcieren. Bei Splittests ändert man eine Variable einer Anzeige (Ad). Zum Beispiel die Ländereinstellung der Zielgruppe oder den Text. So schickt man die ursprüngliche Ad und die zweite Anzeige mit geänderter Variabel ins Rennen. Den weiteren Verlauf beobachtet man und kann nach einer Laufzeit mögliche Änderungen erkennen. Danach leitet man Handlungsschritte ein. Zum Beispiel eine Anzeige stoppen, da sie keine nennenswerte Reichweite erzielte oder man erhöht das Budget der „Siegeranzeige“. Facebook-Werbeanzeigen können gut an das Budget angepasst werden und es wird nie mehr abgebucht, als das gesetzte Tages- oder Laufzeitbudget.

Affiliate Marketing – zu dieser Form der Monetarisierung erschien im Blog ein Beitrag.

B wie Blog, Blog- / Buchmarketing und …

Blogmarketing – Hier im Blog erkläre ich die Zusammenhänge von der Blogerstellung, der Optimierung eines Bloges im Content Management System und in marketingrelevanten Zusammenhängen „außerhalb“. Daher spricht man auch von der onpage und offpage Optimierung. Lies dazu gerne den Beitrag zum Blogmarketing.

Buchmarketing – Eine Autor*in schreibt nicht nur ihr Buch, sondern kümmert sich um die vielfältigen Marketingmöglichkeiten. Welche Plattformen und Chancen dazu zur Verfügung stehen, dazu schrieb ich an anderer Stelle mehr über das Buchmarketing.

Benchmarketing – Das ist ein Begriff, der schon in den 70er Jahren in den USA geprägt wurde. Unternehmen veröffentlichen Unternehmenszahlen, wie etwa Personal- oder Prozesskosten. Nachdem die eigenen Kosten und Kennzahlen berechnet wurden, vergleicht man diese mit einem oder mehrerer Mitbewerber. Es liegt nahe, seine Kosten zu reduzieren, um einen Wettbewerbsvorteil zu erwirtschaften. Im Zeitalter der Digitalisierung führt dies möglicherweise zur Einsparung von Personal. (Leider und das ist ein negativer Aspekt im Benchmarketing)

Benchmarketing ist sinnvoll, wenn die Kennzahlen aus dem eigenen Unternehmen genau überprüft und von mehreren Aspekten beleuchtet werden. Vorschnell zu reagieren, kann kontraproduktiv sein.

Zum Schluss die offene Frage, ist es zeitgemäß, sich mit anderen Mitbewerbern zu vergleichen oder hört man lieber auf sein Bauchgefühl, hinterfragt eigenständig seine Prozesse und kreiert die Produkte nach eigenen Vorstellungen? Du siehst, es ist keine eindeutige Aussage und der Vergleich einzelner Kennzahlen mit Mitbewerbern zeigt Grenzen auf.

C wie Customer Journey, Content Marketing …

Customer Journey – Ich sag’s gern auf Deutsch: Die Kundenreise. Diese Reise ist so spannend, da sie aufzeigt, wann, wo, wie, ein Mensch auf ein Produkt oder eine Marke aufmerksam wird. Wo er sich näher über sein Lieblingsprodukt informiert, wann er endlich „anbeißt“ und einen Kauf in Erwähnung zieht. Der krönende Abschluss in der Kundenreise ist der Kaufprozess, auch wenn das in Onlineshops häufig recht unspektakulär durchführbar ist. Auch der lokale Handel und Kauf im Buchgeschäft am Marktplatz zählt zu der Kundenreise.

Ein Unternehmen analysiert alle Berührungspunkte des Lieblingskunden mit seinem Produkt. Mal hört der Kunde von Freunden, die das Produkt bereits kauften, oder er liest in Blogs und Bewertungsportalen vom Nutzen und Gebrauch. Auch eingehende Anfragen per E-Mail sind Berührungspunkte und ein Teil der Kundenreise. Ein ganz entscheidender sogar. Denn hier kann man die Weichen der Kundenreise genauer formen, dem Kunden informativ und freundlichen Service bieten. Bei der Customer Journey geht’s auch um Daten, Analysen und Fakten. Sprich, man bildet einen möglichen Weg des Kunden mithilfe gewonnener Daten ab. Hier versucht man auch, den Kunden an strategischen Punkten für sich zu gewinnen und einen frühzeitigen Vertragsabschluss zu erzielen. Unternehmen lassen sich für ihre Kunden einiges einfallen, Chatfunktionen auf der Website, Whatsapp- und Messengerdienste oder der klassische Newsletter, um bei Fragen schnellstmöglichst zu reagieren. Die Kundenreise ist ein laufender Prozess, der wichtig ist in der Unternehmensoptimierung und betrifft weitere Abteilungen, wie das Marketing oder die Kommunikationsabteilung.

Content Marketing – Das klingt erstmal schwierig und anstrengend, ist es aber nicht. Stell dir vor, du bist eine Fachfrau, ein Fachmann in einem Wissensgebiet. Du kennst dich im Tourismus aus, alles rund um das Schreiben oder in Mathematik. Dann schreibst du von dem Lieblingsgebiet Berichte, beantwortest Fragen deiner Teilnehmer*innen und erklärst die Zusammenhänge. Für die Veröffentlichungen von diesen Texten stehen dir verschiedene Plattformen zur Verfügung. Ein Blog, ein Wiki, ein Open Data Portal. Damit dieser Text auch visuell spannend für deine Zielgruppe wird, fügst du Grafiken, Bilder, Videos, Audios, Whitepaper, E-Books, … hinzu. Dieses Wissen teilst du anschließend über soziale Netzwerke, in Gruppen oder Foren. Wichtiges Merkmal beim Content Marketing ist, dass es keinen werblichen Charakter hat.

D wie Digitalisierung, …

Digitalisierung – Die Digitalisierung umfasst Prozesse der Kommunikation auf digitalem Wege. Statt am Telefon oder persönlich kommuniziert man über E-Mail, Chatbot, Messengerdienste. Die Welle der Digitalisierung kreiert neue visuelle Inhalte, wie zum Beispiel in 3D, ein neuer Blickwinkel, als wäre man selbst im eigenen Bild oder Video.

DSGVO – Die Datenschutzgrundverordnung trat im Mai 2018 in Kraft und regelt den Schutz von persönlichen Daten.

 

Folge der Facebookseite und sei bei den Ersten dabei, die einen weiteren Begriff zum Buchstaben D erfahren können. Am 19. Februar 2020 frühmorgens erscheint der Beitrag.

Wünschst du eine Erklärung zu einem Fachbegriff, welchen darf ich dir erklären? Ich freue mich auf deine Nachricht per E-Mail.

 

Am 19. Februar 2020 geht’s mit D wie … weiter.

 

Glossar Online Marketing A - Z

 

Als Beraterin unterstütze ich Tourismusregionen, Selbstständige und Solo-Unternehmerinnen in ihrer Sichtbarkeit. In Einzelberatungen zum Blog- und Social-Media-Marketing erfahren die Teilnehmer*innen auf leicht verständliche Art, warum die Website und der Blog die Schaltzentrale und das Herzstück im Marketingmix sind. Welche Rolle die sozialen Netzwerke spielen und wie darin die Kommunikation gelingt. Seit 2012 bin ich in sozialen Netzwerken als Beraterin tätig und zertifizierte mich als Online-Marketing-Managerin. Ein weiteres Herzensprojekt ist der Radreiseblog Sonnenfernweh. Der Blog berichtet zu Radtouren aus der Metropolregion Hamburg, der Lüneburger Heide und deutschlandweit.
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