Mobil lesbare Websites von Vorteil

Mobil lesbare Websites von Vorteil

Im November 2016 veröffentlichte Google über seinen Blog, dass Googlebots zum Durchsuchen von mobillesbaren Inhalten und Websites eingesetzt werden.
Damit startete man eine Testphase und die Websitebetreiber konnten bei Google Analytics oder Matomo, sowie in der Search Console nachsehen, wie viele Besucher über den Desktop und über mobile Geräte die Inhalte aufrufen.

Ab September 2020 will man nur noch mobillesbare Inhalte durchsuchen, die die Websiteinhaber zur Verfügung stellen. Weiterhin wird der Googlebot zwar auch die Inhalte durchsuchen, die nicht mobillesbar sind. Allerdings wird sich dies so auswirken, dass vermutlich nicht alles am Smartphone lesbar ist für den Leser und die Suchmaschinen. Die Google-Webmaster empfehlen daher, alle Inhalte sowohl für den Desktop aber vorrangig als mobillesbare Inhalte auf Websites einzufügen oder zu erstellen.

Sind mobillesbare Inhalte für meine Website wichtig?

Was dahinter steckt, versuche ich einfach zu erklären. Stellt man neue Texte und Bilder auf seiner Website online, dann will man, dass Google diese mit seinen Crawlern (Werkzeugen) durchsucht und erkennt, dass das neue (und wichtige) Inhalte für die Leser sind. Denn dies führt dazu, dass Google nach seiner Gewichtigung die Inhalte in den Suchergebnissen anzeigen lässt. Sprich, sucht man im Internet nach einer Fahrradtour im Raum XYZ, dann wäre schön, wenn diese beschriebene Radtour am Smartphone lesbar und zur Verfügung gestellt wird. Nicht nur, weil Radfahrer vielleicht unterwegs nach Tipps und Infos zur Tour googeln, sie suchen auch im Voraus nach Informationen.

Hintergrund ist ja der, dass eine Website-Erstellung mit grafischen Elementen erfolgen kann, die dem Leser ein schönes Erlebnis auf der Website bietet, um länger darauf zu verweilen.

Dafür setzt man Hilfsmittel ein, wie zum Beispiel Accordions. Texte versteckt man mit Klick hinter einem Zeichen (zum Beispiel ein großes Plus-Zeichen). Wer das Plus anklickt, dann klappt es den Text aus und steht dem Leser zur Verfügung. Das spart Platz. Am Smartphone steht der nur begrenzt zur Verfügung.

Fragen für mehr Klarheit, warum und wann die mobillesbaren Inhalte sinnvoll sind

1. Überprüft man sein eigenes Verhalten stellt man fest, wann geht man mit dem Smartphone / iPhone online oder wann nutzt man den Laptop / PC. Mein eigenes Verhalten zeigt mir, dass ich mobil online öfters gehe als noch vor einigen Monaten. Dies ist nicht nur auf Fahrradtouren so, sondern auch mal abends oder bei der Nutzung von Apps, wie zum Beispiel Instagram.

2. Ruft man sich Messsysteme oder die Google Search Console auf, kann man genau die Messwerte ablesen, wie viel wurde per Desktop und Mobil oder mit Tablet aufgerufen.

3. Wenn eine der größten Suchmaschinen – nämlich Google selbst – ankündigt, ausschließlich Mobil-first Seiten zu durchsuchen, dann liegt nahe, dass man das bei der Gestaltung von Inhalten und Websites berücksichtigen sollte.

 

 

Als Beraterin unterstütze ich Tourismusregionen, Selbstständige und Solo-Unternehmerinnen in ihrer Sichtbarkeit. In Einzelberatungen zum Blog- und Social-Media-Marketing erfahren die Teilnehmer*innen auf leicht verständliche Art, warum die Website und der Blog die Schaltzentrale und das Herzstück im Marketingmix sind. Welche Rolle die sozialen Netzwerke spielen und wie darin die Kommunikation gelingt. Seit 2012 bin ich in sozialen Netzwerken als Beraterin tätig und zertifizierte mich als Online-Marketing-Managerin. Ein weiteres Herzensprojekt ist der Radreiseblog Sonnenfernweh. Der Blog berichtet zu Radtouren aus der Metropolregion Hamburg, der Lüneburger Heide und deutschlandweit.
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