Im Homeoffice & mobil kreativer arbeiten

im Homeoffice arbeiten

Bis Anfang 2017 arbeitete ich im Homeoffice als Selbständige und Angestellte in Teilzeit. Danach verwirklichte ich meinen Wunsch zur vollen Selbständigkeit.

Im Homeoffice zu arbeiten, schafft mir enorme zeitliche Flexibilität, ermöglicht den größtmöglichen Rahmen an Kreativität und Freiheit.

Die folgenden Punkte beleuchte ich aus meiner persönlichen Erfahrung. Dazu stelle ich dir auch ein Unternehmen vor, welches „Work@Home“ professionell anbietet und anderen Unternehmen mobile Teams zur Verfügung stellt.

Welche Ängste könnten Arbeitnehmer im Homeoffice haben?

Im Homeoffice können sich Arbeitnehmer abgeschnitten fühlen und möglicherweise nicht alle Informationen des täglichen Geschehens erfahren. Dieses Gefühl kenne ich. Aber auch hier gibt es Lösungen, wie man in virtuellen Räumen gemeinsam zusammen arbeiten und sich gegenseitig stärken kann. Ohne dem Gefühl, einsam oder alleine zu sein.

Ein Teamleiter oder Personalleiter, der in regelmäßigen Abständen mit seinen Teamkollegen (und damit meine ich auf gleicher Augenhöhe die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der „Front“) im Austausch ist, wird Neuerungen und aktuelle Informationen auch zum Unternehmen weitergeben. Dabei fließt auch Feedback mit ein. Jedem Mitarbeiter, auch eine Personalleitung oder ein Teamleiter hört ein Lob gerne. Konstruktives Feedback verbessert die Arbeitsweise und sichert die qualitativen Arbeitsvorgänge eines Mitarbeiters und des gesamten Teams. Zugleich schafft es eine höhere Zufriedenheit und bindet die Mitarbeiter an das Unternehmen.

Neben der Arbeit bleibt den Angestellten mehr Freiraum und Zeit für die Familie, den Sport und das Privatleben.

Macht Homeoffice einsam?

An Problemstellungen zu arbeiten, neue Lösungen erdenken, kreativ an Websites und Content für Facebook-Seiten zu arbeiten, löse ich je nach Aufgabenstellung gerne an 7 Tagen die Woche. Dafür teile ich in meinen Kalender auch Raum für Training mit meinem E-Bike ein, gehe direkt von meiner Haustür aus in die Natur oder fahre nach Lüneburg für einen Kinobesuch, einen Weihnachtsmarkt oder ein Netzwerktreffen.

Das Gefühl „einsam oder alleine zu sein“, kann man hinterfragen. Fühle ich mich wirklich einsam oder bin ich glücklich alleine? Zwei unterschiedliche Aspekte. Ich kann sehr gut alleine sein, ohne mich einsam zu fühlen. Denn das gibt es aus meiner Sicht nicht. Wir sind egal wo, immer von Menschen umgeben. Beim Zahnarztbesuch, beim Einkaufen, Busfahren oder, oder.

Wenn ich Kontakt wünsche, kann ich unter anderem Soziale Netzwerke oder Facebook Gruppen aufsuchen und mich an Themengesprächen beteiligen. So bleibe ich bei einem Interessensthema am Ball und gewinne – im besten Fall – neue Erkenntnisse. Ein Ort für „Home-Officler“ ist beispielsweise die Facebook Gruppe von Claudia Kauscheder, „Abenteuer Home-Office“. Austausch, Unterstützung und gegenseitige Hilfe bietet diese Gruppe für jeden im eigenen Büro.

Aus meiner Perspektive ist für ein Team, welches in unterschiedlichen Ländern und im Home Office gemeinsam zusammenarbeitet wichtig, sich regelmäßig zu Videokonferenzen zu treffen, dabei ehrlich und offen auszutauschen, wie es einem geht. Persönlich. Was beruflich ansteht. Welche Probleme den Mitarbeitern am Herzen liegen, wer wem ein Feedback geben kann, etc. Mit einem besonderen Augenmerk sollten Feedback-Runden vor dem gesamten Team stattfinden. So empfinde ich es für wichtig und wertvoll. Psychologisch trägt dies sehr zum positiven Arbeiten bei. Kritik und jegliches Feedback sollte unbedingt mit positivem stärkendem Lob enden. Wenn das gesamte Team im eigenen Homeoffice arbeitet, kann es kaum zwei unterschiedliche Sichtweisen geben, ob physisch im Unternehmen anwesend oder virtuell von zu Hause arbeitend. Lob in schriftlicher Korrespondenz zu äußern, ist immer willkommen, doch wenn dies im Meetingraum vor anderen zusätzlich geäußert wird, ist es eine besondere Geste der Wertschätzung.

Meine oben geschilderten Erfahrungen konnte ich dankenswerterweise während der Zeit als Teilzeitangestellte bei GEFTA erleben.

Dort lebte man die Philosophie. Ich war für 1,5 Jahre als Kundenservicemitarbeiterin eines namhaften Telekommunikationsunternehmens im Homeoffice über GEFTA tätig. Unter Gewährleistung aller Datenschutzbestimmungen. Work at Home funktionierte dort sehr gut. Sicher aus dem Aspekt, da der Unternehmensinhaber, Thomas Dehler, aus meiner Sicht einer der ersten Pioniere auf diesem Gebiet tätig war. Seinem Einsatz verdanken mehrere hundert Mitarbeiter die Möglichkeit, bequem, ohne Anfahrtswege, von zu Hause arbeiten zu können. Er ist Ansprechpartner für Interessierte an der Arbeitsform „Homeoffice und Work at Home“.

Mit der Personalleitung, den Teamleitern und meinen damaligen Kolleginnen und Kollegen wurde ein offener Austausch gepflegt. Für die Rahmenbedingungen schuf das Unternehmen alle Voraussetzungen und unterstützte die Mitarbeiter in jeder Hinsicht. Die Wünsche der Mitarbeiter an die Arbeitszeiten wurden berücksichtigt und so konnte man wesentlich flexibler seine privaten Termine erledigen und war am Ende der Woche mehr als zufrieden. Persönliche Treffen wurden wöchentlich im Meetingraum ermöglicht, für den fachlichen und persönlichen Austausch.

Home Office, mobil arbeiten

Tools mit denen ich gerne arbeite

  • Zoom, Skype, Google Hangout – für Videokonferenzen und Bildschirmübertragungen
  • Slack – zur schriftlichen und virtuellen Zusammenarbeit, mit erweiterten Chatfunktionen
  • Dropbox, Google Docs – zur Ablage und Zusammenarbeit an Dokumenten
  • Word / Excel / OneNote – zur eigenen (und gemeinsamen) schriftlichen Erstellung von Content

 

Als Beraterin unterstütze ich Tourismusregionen, Selbstständige und Solo-Unternehmerinnen in ihrer Sichtbarkeit. In Einzelberatungen zum Blog- und Social-Media-Marketing erfahren die Teilnehmer*innen auf leicht verständliche Art, warum die Website und der Blog die Schaltzentrale und das Herzstück im Marketingmix sind. Welche Rolle die sozialen Netzwerke spielen und wie darin die Kommunikation gelingt. Seit 2012 bin ich in sozialen Netzwerken als Beraterin tätig und zertifizierte mich als Online-Marketing-Managerin. Ein weiteres Herzensprojekt ist der Radreiseblog Sonnenfernweh. Der Blog berichtet zu Radtouren aus der Metropolregion Hamburg, der Lüneburger Heide und deutschlandweit.
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