Facebook und Twitter Best Practice Beispiel

Mit kulinarischen Köstlichkeiten sich selbst verwöhnen gehört zum einen zum Bedürfnis „Essen“, sowie in einem gemütlichen Hotel zu übernachten auf Reisen, ist dem Bedürfnis nach „Schlaf“ in ruhiger Umgebung zuzuordnen. Beide Grundbedürfnisse, Essen und Schlafen, sollten im Alltag oder auf Reisen nicht vernachlässigt werden.

Besonders das Thema „Reisen“ war früher eine meiner großen Leidenschaften. Beruflich geprägt wurde ich in der über 10-jährigen Praxis im Reisebüro als Touristikfachkraft und der späteren Selbstständigkeit im Nebengewerbe als Mobile Reiseagentin.

Best Practice Beispiel Facebook TwitterDamals sammelte ich Erfahrungen im Bereich Food & Beverage auch während dem Fernstudium zur Touristikfachwirtin über die AKAD.

Daher verfolge ich jetzt als Social Media Managerin und Marketing Beraterin die Facebook oder Google+ Unternehmensseiten von Gast- und Hotelgewerbebetrieben mit großem Interesse. Aus dieser Berufssparte erwähnte ich als sehr interessantes Beispiel das Hotel Landpalais in einem früheren Beitrag zum Thema „Low Carb“ Ernährung.

Alle vier nun näher erläuterten Beispiele haben Gemeinsamkeiten: Anspruch auf qualitativ hochwertige, gesunde und schmackhafte Speisen und Gerichte, sowie eine familiäre freundliche (Übernachtungs)-Umgebung und die Liebe zum Detail. Vielleicht kann der eine oder andere dabei sich ein Beispiel nehmen und von diesen etwas „lernen“. In der Umsetzung folgt allerdings ein individuelles und auf das eigene Unternehmen zugeschnittene Marketingkonzept.

Wie ich bereits im Blogbeitrag Reiseblogs erwähnt habe, verfolge ich hier kein Ranking mit Platz 1 bis Platz 4. Jeder hat unterschiedliche Ziele, die mir nicht bekannt sind. Ich kann es nur aus meiner Sicht beschreiben, ohne es jetzt bewerten oder beurteilen zu wollen oder zu müssen. Genauso unwichtig ist die Anzahl der Likes.

Wichtig aus meiner Sicht ist eine persönliche Ansprache, das Teilen von Beiträgen von Kollegen/Mitbewerbern oder von Kooperationspartnern. Genauso auch die Klarheit für den Fan, woher beispielsweise das Bildmaterial kommt, also eine Nennung von Quellenangaben oder Antworten auf Anfragen von Fans. Interessant sind natürlich auch Erfolge, die der eine oder andere erzielt durch seine Social Media Tätigkeiten. Allerdings bedeutet dies nicht, dass genaue Umsatzzahlen oder laufend Statistiken gepostet werden müssen, das wiederum empfinde ich persönlich für unangemessen. Aber wenn beispielsweise nach einem 100er, 1000er oder 10000er Schritt der nächsthöheren Like-Anzahl sich der Seiteninhaber bei seinen Fans bedankt, wirkt es positiv und ich gratuliere in diesen Fällen auch sehr gerne.

Das MuseumsCafe und Hofladen Zeisset in Weisweil – Best Practice Beispiel 1

Das MuseumsCafe lädt virtuell seine Fans frühmorgens zur Öffnung des Geschäftes zum frischduftenden Brot aus dem Backofen ein, gefolgt von leckeren Kuchen, Hochzeitstorten oder fragt neugierig die Fans, ob jemand weiß, welche Zuckerbäckerei aus dem noch unfertigen Gebilde gerade am Entstehen ist.

Dazwischen läuft ab und zu eine kleine Hofkatze durch die Timeline bei Facebook, die kleine Mexiko wurde auch schon mal verzweifelt gesucht. Gerade da lernte ich die Fanseite erst so richtig kennen und zog mich so an, weil die Kleine verschwunden war. Alleine ein Bild des süßen Katzenkindes zog mich so in den Bann und verbandelte mich virtuell auf ewig mit dem MuseumsCafe und Hofmuseum Zeisset in Weisweil.

Tja, ich weiß, hier hat mich der vielzitierte und diskutierte Catcontent erwischt, und ja, ich gestehe, ich mag kleine Katzenkinder. Aber die Unternehmerin Jutta Zeisset kennt sich im Bereich Social Media Marketing sehr gut aus und zeigt das Katzenkind nur sporadisch, weil es ja normalerweise auf Mäusefang oder auf Jagd nach dem einen oder anderen Happen aus der Hofbäckerei ist, wenn mal etwas unter den Backtisch fällt.

An dieser Stelle noch einmal mein herzlichen Glückwunsch zum Preis der Unternehmerin 2014, gewählt vom Deutschen Landfrauen Verband e. V.

ProNatura in Brixen/Südtirol – Best Practice Beispiel 2

Der Naturkostladen „ProNatura“ geht als Bio-Fachmarkt mit Bio-Lebensmitteln und Bio-Produkten einen natur- und umweltbewussten Weg. „Bio“ soll kein Fremdwort sein, sondern natürlich im Alltag und von den Menschen integriert werden. Diesem Leitsatz folgt Armin Theiner mit seinen Mitarbeitern jeden Tag aufs Neue.

Armin Theiner habe ich wie Jutta Zeisset über die Facebook Gruppe „SocialMedia – mit Herz und Verstand“  kennengelernt und über den fachlichen Austausch, auch über seine Facebook Seite schätzen gelernt. Er teilt sein fundiertes Wissen und die Vielfalt an Naturprodukten über die Facebook Seite und seiner Website weiter.

Es werden auch interessante themenspezifische Informationen anderer Facebook Seiten geteilt, aufgelockert mit Bildern und konkreten Fragen an die Fans, so sorgt dieser Stil für einen gelungenen Mix aus interessanten und wertvollen Beiträgen.

Das Hotel Monaco aus München – Best Practice Beispiel 3

Vor gut zwei Jahren war ich während der Weiterbildung zum Online Marketing Manager in Vollzeit für mehrere Monate in München. Die bayerische Landeshauptstadt bietet so viele Möglichkeiten an kulturellen Highlights und Sehenswürdigkeiten, dass nach dem schulischen Alltag ab und zu auch Zeit für persönliche Begegnungen waren. Und so das erste virtuelle Kennenlernen über Facebook in der Realität fortgesetzt wurde. Gerne denke ich an meinen Besuch an der Rezeption im Hotel Monaco und dem Gespräch mit Rita Eisenkolb zurück. Christine Sevdas, die Hotelmanagerin, war an diesem Tag leider nicht im Hause, aber ich bin sehr zuversichtlich, dass es bald ein neues Treffen geben wird.

Sie nützen die Sozialen Netzwerke, wie Facebook, Google+, Pinterest und ganz besonders auch Twitter, um Neuigkeiten aus dem Hotelalltag oder lesenswerte Geschichten zu erzählen. Über Twitter lernten wir uns kennen, das liegt jetzt auch schon einige Jahre zurück, aber man folgt und empfiehlt sich gerne am #FF, dem #Friday #Follow Day.

Wer gerade mit dem Netzwerk Twitter noch etwas hadert, kann hier ein gutes Beispiel für das Kommunizieren und Netzwerken beim Hotel Monaco aus München entdecken. Über die Facebook Seite erfährt der Fan neben interessanten Hotelgeschichten auch sehr viel über die Stadt München, neben Veranstaltungstipps, Hinweise über Sehenswürdigkeiten und Münchner G’schichten.

Das Gasthaus und Pension Jägerstüble aus Oberharmersbach – Best Practice Beispiel 4

Die Inhaberin des Jägerstüble aus Oberharmersbach, Sonja Wurth, lernte ich über das Hotel Monaco kennen.

Engagiert postet die Wirtin regelmäßig aus der Küche, von ihren schmucken Gästezimmern und erzählt über ihren freien Tag, dem Ruhetag des Gasthaus Jägerstüble und ihren dort erlebten Ereignissen. Montags denkt man kommen keine Geschichten, aber weit gefehlt, der Fan der Facebook Seite des Gasthaus Jägerstüble kann Sonja Wurth auf ihren Wanderungen „begleiten“ und erfährt von Wald- und Wiesenwegen rund ums Gästehaus.

Manchmal klicke ich etwas schneller an der Facebook Seite weiter, als Vegetarierin mag ich weniger ein rohes Stück Fleisch sehen. Andererseits ist dies ein sehr gutes Vorzeigebeispiel für die Qualität der Speisen, denn welches andere Hotel oder Gasthaus zeigt das Geschehen mitten aus der Küche und postet es ins Internet? Eher seltener zu sehen.

Entlohnt werde ich immer durch schöne Sonnenscheinbilder oder Aufnahmen aus der gemütlichen Gaststube oder dem Biergarten. Sehenswert auch die Fotos der Gästezimmer.

So ein Wirtinnenleben ist Tag für Tag sicher anstrengend und es ist turbulent und quirlig. Doch bewundernswert wird kurz vor Feierabend, und der ist bei einer Wirtin meist erst um 22 Uhr oder noch später, kommen regelmäßig von Sonja lesenswerte Blogberichte aus dem Jägiblog.

Und nun liebe LeserInnen, welche Facebook Seiten inspirieren euch oder findet ihr lesenswert?

Facebook und Twitter Best Practice Beispiel
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Kerstin Paar

Als Online-Marketing-Beraterin unterstützt Kerstin Paar Solo-Unternehmerinnen und Selbständige in ihren Marketingtätigkeit und im Netz mit eigener Website sichtbar zu sein. Über Einzelcoachings oder E-Mail-Services zeigt sie auf leicht verständliche, kompetente und sympathische Art die Vorzüge der Sozialen Medien und den wirkungsvollen Einsatz einer eigenen Website auf. Eine performante Website ist das Herzstück im Marketing. Ein Herzensprojekt der Online-Marketing-Fachfrau mit Reiselust ist das Bloggen auf ihrem Reiseblog "Sonnenfernweh". Als Reisebloggerin schreibt sie Reiseberichte, inspiriert von ihren Unternehmungen mit dem E-Bike und für Tourismusregionen. Im Mai 2018 war sie damit quer durch Deutschland unterwegs. Seit 2011 ist Kerstin Paar in sozialen Netzwerken als Beraterin tätig. Mit anschließender Zertifizierung zur Online-Marketing-Managerin unterstützte sie Unternehmen der Energiewirtschaft, Coaches, Autoren und Selbständige. Mit Lust und Freude an ihrer Arbeit schätzt sie die Einzelberatungen und den Teamgeist in Kleingruppen.