Facebook für Kinder?

Facebook ist nach wie vor eines der beliebtesten Netzwerke bei den Erwachsenen und natürlich weckt es Interesse auch bei Kindern dort einen Account zu haben, um mit Freunden zu chatten, sich zu verabreden oder Kontakte zu knüpfen. Obwohl Facebook für Kinder offiziell die Altersangabe ab 13 Jahren vorgibt, kann dies leicht umgangen werden. Eltern fühlen sich von ihren Kindern oftmals unter Druck gesetzt, denn die Freunde der jungen Sprößlinge sind häufig schon bei Facebook und sie wollen gemeinsam sich mit ihnen austauschen, im Internet surfen, Spiele spielen und einfach nur Spaß haben.

 

Facebook – eine Alternative zum Lernen?

Doch vor lauter Spaß und Freude können Kinder leicht übersehen, welche Daten man freigibt, welche Inhalte angesehen werden und was besonders die Faszination weckt, – die Spiele – die dementsprechend auch ein Zeiträuber sein können. Statt für die Schule zu lernen, geht man lieber online und misst sich mit seinen Freunden bei Online-Spielen, wer dort den größten Erfolg hat.

Facebook für KinderHier ist eine kindgerechte Kommunikation und Aussprache von Eltern mit ihren Kindern notwendig.

Des Weiteren sollten Regeln klar definiert werden zur

  • Online-Zeit, wann klickt man sich bei Facebook ein,
  • der Dauer, wie lang man im Internet ist,
  • welche Freundschaften man annimmt,
  • welche Informationen für andere freigegeben sind,
  • sind die Eltern als Freunde integriert oder bleiben diese außen vor,
  • welcher Name verwendet wird, ob Real-Name oder ein Fake-Name

 

Facebook sagt eindeutig in seinen Bestimmungen unter Punkt 4.5:

„Du wirst Facebook nicht verwenden, wenn du unter 13 Jahre alt bist.“ (Stand 15.11.2013)

Weiter beschreibt Facebook für Kinder offiziell den Zugang  zu seinen Angeboten in den Datenverwendungsrichtlinien wie folgt:

„Minderjährige und Sicherheit

Wir nehmen Sicherheitsfragen insbesondere dann, wenn es um Kinder geht, sehr ernst und ermutigen Eltern dazu, ihre Kinder in der sicheren Nutzung des Internets zu unterweisen. Um hierzu mehr zu erfahren, besuche unseren Sicherheitsbereich.

Zum Schutz von Minderjährigen treffen wir gegebenenfalls besondere Sicherheitsvorkehrungen (zum Beispiel in Form von Beschränkungen hinsichtlich der Möglichkeit von Erwachsenen, mit Minderjährigen in Kontakt zu treten und Inhalte mit diesen zu teilen), wobei wir uns dessen bewusst sind, dass dies dazu führen kann, dass Minderjährigen nur eine eingeschränktere Nutzung von Facebook möglich ist.“

 

Sofern ein Kind mit dem Facebook-Konto eines Erwachsenen spielen will und der Erwachsene sein Konto mit einer Kreditkarte verknüpft hat, weist Facebook darauf hin, dass das Konto nicht von einer anderen Person verwendet werden soll, so hätte ein Kind Zugriff auf Kreditkartendaten.

Die Nutzung Facebook für Kinder trotzdem erlauben?

Generell empfehle ich Erwachsenen sich mit den Datenschutzbestimmungen, den Richtlinien von Sozialen Netzwerken zu beschäftigen und auseinanderzusetzen. Erst recht, wenn es um die Frage geht, ob Kinder das Soziale Netzwerk nutzen können oder nicht.

Letztendlich entscheiden die Eltern oder Erziehungsberechtigten, ob Facebook für Kinder erlaubt wird. Der Zugang zum Netzwerk ist einem 11-jährigen beispielsweise leicht möglich, indem er sich statt 11 als 13-jähriger ausgibt.

Von daher die Bitte:

  • überlegt und vorausschauend handeln,
  • klare Abmachungen mit den Kindern vereinbaren,
  • die Kinder dabei miteinbeziehen,
  • Alternativen aufzeigen,

die statt eines Nachmittags vor dem Computer und vor Facebook anderweitig genutzt werden können, zum Beispiel beim Fußball spielen mit realen Freunden, einem Schwimmbad-Aufenthalt oder einem Kinobesuch und natürlich um zu Lernen, auch da können Lerngruppen mit den echten Freunden Spaß machen.

 

Bei weiteren Fragen bitte ich das Kontaktformular zu nützen oder mir eine E-Mail zu senden. Danke.

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Kerstin Paar

Als Online-Marketing-Beraterin unterstützt Kerstin Paar Solo-Unternehmerinnen und Selbständige in ihren Marketingtätigkeit und im Netz mit eigener Website sichtbar zu sein. Über Einzelcoachings oder E-Mail-Services zeigt sie auf leicht verständliche, kompetente und sympathische Art die Vorzüge der Sozialen Medien und den wirkungsvollen Einsatz einer eigenen Website auf. Eine performante Website ist das Herzstück im Marketing. Ein Herzensprojekt der Online-Marketing-Fachfrau mit Reiselust ist das Bloggen auf ihrem Reiseblog "Sonnenfernweh". Als Reisebloggerin schreibt sie Reiseberichte, inspiriert von ihren Unternehmungen mit dem E-Bike und für Tourismusregionen. Im Mai 2018 war sie damit quer durch Deutschland unterwegs. Seit 2011 ist Kerstin Paar in sozialen Netzwerken als Beraterin tätig. Mit anschließender Zertifizierung zur Online-Marketing-Managerin unterstützte sie Unternehmen der Energiewirtschaft, Coaches, Autoren und Selbständige. Mit Lust und Freude an ihrer Arbeit schätzt sie die Einzelberatungen und den Teamgeist in Kleingruppen.