Meine größten Learnings der Selbständigkeit

Persönlich schrieb ich über meine wichtigsten Erfahrungen der letzten Monate meiner Selbständigkeit. Ich konzentrierte mich auf drei Bereiche: Den Selbstwert, die Motivation und das Zeitmanagement.

Ich bin ein großer Freund von Tauschgeschäften, dem Geben und Nehmen, wie ich es in Sozialen Netzwerken, über Blogbeiträge und in Erstgesprächen seit Anbeginn praktiziere. Marketingaktionen für einen guten Zweck, mit Nachhaltigkeit und einem Sinn für die Menschheit, den wünsche ich mir in jedem Projekt. Neben dem Wert des Projektes, ist mir wichtig, meinen Einsatz zu erkennen. Denn daraus bildet sich der eigene Selbstwert.

Erkenne deinen Wert

Meine Leistung und der Preis richtet sich nach meinen Erfahrungen, Wissen und Erkenntnissen. Ich schaue dabei bewusst auf mich. Mitbewerber berechnen aus deren Kostenstruktur ihre Preise. Vergleiche helfen mir nicht weiter.

Das Wichtigste beginnt im Herz

Fühle ich mich mit dem Preis wohl? Entspricht es meinem Wert?

Neben der reellen Kostenberechnung ist für mich das Einfühlen in den Preis wichtig. Mit dem ich ein Angebot erstelle.

Den Selbstwert zu kennen, zeigt deutlich die Grenze, ab wann ein Geben beendet ist. Nämlich in den Situationen, wo ein Gegenwert ausbleibt. Dann gerät die Waagschale ins Ungleichgewicht. Meinerseits braucht es dann im ersten Schritt Klarheit. Dazu hilft das persönliche Gespräch. Freundschaftlich und in gegenseitigem Respekt. Löst sich das Problem und findet sich gemeinsam ein neuer Weg, halte ich die gewonnenen Erkenntnisse schriftlich fest. Die Aufzeichnungen dienen als Gedankenstütze.

Sei Dir Deines Wertes bewusst

 

den selbstwert anerkennen
ich mag die Haltung der Greifvögel, sie sind wachsam und zeigen ihre Stärke in sanften Zügen

Motiviere Dich

Motivation von außen tut uns allen gut. Doch das alleine reicht nicht. Es braucht tagtäglich die innere Stimme, die motiviert, einem Zuspruch schenkt und am besten morgens einen in den Tag geleitet. Ich habe mir in den letzten Wochen ein Morgenritual angewöhnt. Schon beim Aufwachen stimme ich mich mit Gedanken an Vitalität und Energie ein.

„Ich bin gesund, vital und voller Energie“, murmel ich noch vor dem ersten Schluck Kaffee oder denke daran beim Zähneputzen. Mehrmals wiederholt stärkt es den Rücken.

„Ich packe das Projekt mit Freude an“, höre ich mich selbst innerlich sagen, wenn ich mich an den Schreibtisch setze. Bei ungeliebten Tätigkeiten benötigt es mehr Motivation und Anreize. Bis ich in die Thematik eintauche, dann läuft es leichter. Oder das Ende ist schon am Horizont sichtbar.

„Ich behalte mein Ziel vor Augen und begegne meinem Gegenüber mit Wohlwollen“, das hilft mir für Telefonate oder in Akquisegesprächen.

Gerade an Tagen, wo man kaum in die Gänge kommt. Oder vieles dazwischen hineinplatzt und vom eigentlichen Tagesprojekt abhält. Dann heißt es zu entscheiden, lass ich mich stören oder habe ich den Hebel selbst in der Hand? Letzteres gelingt auch freundlich und selbstbestimmt. Jemanden freundlich hinweisen, dass man das Telefonat zu einer anderen Zeit ruhiger führen kann, da aktuell ein Problem gelöst werden muss. Erstens nehme ich mich selbstbestimmt an die eigene Hand und respektiere mich. Danach kann ich mich konzentrierter mit meinem Gegenüber austauschen, dann respektiere ich ihn.

Fokussiert bleiben, motiviert!

Und erst recht motiviert eine Belohnung, und sei es nur für ein paar Stunden an der See. Im Juli 2018 fuhr ich dazu ins Seebad Heiligendamm.

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Die Zeit in der Hand haben

Selbstbestimmt mit der Lebens- und Arbeitszeit umgehen, motiviert mich. Doch gibt es Zeitfresser, wie Social Media oder Internetrecherchen, die mich von einem Thema zum nächsten führen.

Der Fokus und meine klare Ansage lautet dann, „ich recherchiere dafür zwanzig Minuten gezielt und werte die Ergebnisse aus“. Das ist einfach durchführbar. Wecker stellen und vor dem Lossurfen das Ziel konkretisieren. Die Bereiche im Vorfeld eingrenzen, so gut es machbar ist. Denn wichtiger wird mir immer mehr, den Fokus auf die Lebenszeit und -qualität zu legen. Denn ich bin Schöpferin meines eigenen Lebens.

Gewohnheiten brauchen eine Umgewöhnungsphase. Es gelingt mal besser, mal weniger. Wenn ich rückblickend bemerke, das gelang nicht so gut, wie ich es erwartete, überlege ich, „wofür war es dann hilfreich“. Eine ehrliche Antwort findet sich immer.

Das Leben lehrt mich. Lernen für das Leben ist eine lebenslange Aufgabe. Zufrieden sein mit dem erzielten Ergebnis gehört für mich auch dazu, es ist eine inne wohnende Stärke.

Ein Ergebnis kann sein, unperfekt sein.

 

Meine größten Learnings der Selbständigkeit

Kerstin Paar

Als Online-Marketing-Beraterin unterstützt Kerstin Paar Solo-Unternehmerinnen und Selbständige in ihren Marketingtätigkeit und im Netz mit eigener Website sichtbar zu sein. Über Einzelcoachings oder E-Mail-Services zeigt sie auf leicht verständliche, kompetente und sympathische Art die Vorzüge der Sozialen Medien und den wirkungsvollen Einsatz einer eigenen Website auf. Eine performante Website ist das Herzstück im Marketing. Ein Herzensprojekt der Online-Marketing-Fachfrau mit Reiselust ist das Bloggen auf ihrem Reiseblog "Sonnenfernweh". Als Reisebloggerin schreibt sie Reiseberichte, inspiriert von ihren Unternehmungen mit dem E-Bike und für Tourismusregionen. Im Mai 2018 war sie damit quer durch Deutschland unterwegs. Seit 2011 ist Kerstin Paar in sozialen Netzwerken als Beraterin tätig. Mit anschließender Zertifizierung zur Online-Marketing-Managerin unterstützte sie Unternehmen der Energiewirtschaft, Coaches, Autoren und Selbständige. Mit Lust und Freude an ihrer Arbeit schätzt sie die Einzelberatungen und den Teamgeist in Kleingruppen.