Einfach erklärt: Mit Facebook anfangen

Wie Du Dein Marketing erfolgreich in den Sozialen Netzwerken einsetzen kannst, begann eine Serie von Beiträgen zum einen mit der Erstellung deiner Website zu deiner Dienstleistung oder deinen Produkten. Zum anderen der Trost, dass eine anfängliche Vorsicht vor Sozialen Netzwerken und eine damit verbundene Angst natürlich ist, besonders kann dies eher sensible Menschen treffen.

Mit Facebook anfangen, aber wie?

Beginnen wir in diesem Tutorial mit dem Netzwerk Facebook. Es ist eines der populärsten Netzwerke und es stellt sich oftmals nicht mehr die Frage, ob man dabei sein will. Es ist eine großartige Marketingchance, die man größtenteils kostenfrei nutzen kann, werbewirksam ist, Potenzial und Reichweite erhöht.

Bevor es zum praktischen Teil übergeht, dem Erstellen eines persönlichen Profils und einer Facebook Seite, vorab die Vorteile, was es dir für dein Business bringen kann, in Facebook anzufangen:

  • Wertvolle Kommunikation mit Freunden und Fans
  • Gewinnung von Neukunden und Erhalt von Stammkunden
  • Beruflichen Austausch mit Kollegen und Gleichgesinnten
  • Hole dir Hilfe bei Fragen und biete anderen deine Hilfestellung an – es ist ein gemeinsames Geben und Nehmen
  • Deine Marketingaktivitäten sind kostenfrei, oder mithilfe von Werbeanzeigen zu einem sehr überschaubaren Budget möglich
  • Erweiterung deines Netzwerkes
  • Erhalt von Empfehlungen durch Klienten, Bekannte und Freunde

… und, Netzwerken bereitet Freude!

Starten mit der Erstellung des Facebook-Profiles

Schreibe in die Zeile deines Browsers Facebook und melde dich in dem öffnenden Feld mit deinen Daten an.

mit Facebook starten
Facebook Startseite

 

Nach dem Anmeldeprozess kannst du dir ein persönliches Bild hochladen. Dazu klicke unterhalb dem blauen „F“ auf das weiß-blaue Personenbild (siehe im unteren Screenshot unter der Nummer 1), je nach Geschlechtsangabe zeigt es die Umrisse eines Frauen- oder Männerprofils. Im Beispiel hier ist es ein schwarzes Quadrat und da klickst du bitte darauf und kannst über „Bild hochladen“ deine Bilddatei von deinem Computer verwenden. Das hochgeladene Profilbild lässt sich fein einstellen und etwas von der Lage verschieben, über die Funktion „Miniaturbild bearbeiten“. Das kann im nächsten Schritt mit gedrückt gehaltener linker Maustaste etwas nach rechts oder links verschoben werden.

 

FB Beginn
Facebook Ansicht der Timeline

 

Nun folgen die wichtigsten Funktionen von 1 – 9:

Zu 1: Facebook Startseite

Mit Klick auf das blaue „F“ kommst du immer wieder auf die Startseite zurück, die du auch im obigen Screenshot siehst.

Facebook Page hinzufügen
Facebook Page bei Arbeit und Ausbildung hinzufügen

Zu 2: Privatprofil

Bei diesem Klick wirst du auf die Ebene deines privaten Profils geleitet. Hier kannst du Angaben zu deiner Arbeitsstelle machen, zur beruflichen oder/und schulischen Ausbildung, etc. Alle Angaben lassen sich so individuell sichtbar einstellen, wie du es möchtest. Ich gehe nun auf zwei wichtige Eingaben ein, siehe Screenshot rechts.

Facebook Page dem privaten Profil hinzufügen

Bei „Arbeit und Ausbildung“ kannst du nach einer erstellten Facebook Page (sie wird auch Fanseite, Fanpage, Unternehmensseite, berufliches Profil genannt) diese hier als Arbeitsstelle angeben. Dazu schreibst du in die Zeile („wo hast du gearbeitet“), den Namen dieser Facebook Page hinein. Gewöhnlich schreibt es dir nach den ersten Buchstaben Facebook vor, sofern du Admin der Seite bist, oder du sie geliket hast. Unterstützend kann die folgende Schreibweise sein, ein @-Zeichen vor den Namen zu setzen, und so kannst du die Fanpage auch einfügen.

Bevor es endgültig gespeichert wird, kannst du die Sichtbarkeit einstellen. Wie im oberen Screenshot der zweite rote Rahmen: Der Haken vor der „Weltkugel“ (öffentlich) zeigt, dass es für alle sichtbar ist. Die unteren Punkte kannst du wählen, wenn es nur einem eingeschränkten Personenkreis zugänglich sein soll. Danach bestätige bitte deine Angaben mit speichern und im zweiten Schritt mit „Fertig bearbeitet“ (siehe rechts neben „Arbeit und Ausbildung“).

In diesem gesamten Profilbereich kannst du sehr individuell deine Angaben eintragen. Falls du dein Profil auch beruflich nützen willst, wird empfohlen im linken Abschnitt unter „Über dich“ nach einer ersten Beschreibung zu dir, am Ende einen Hinweis mit Link zum Impressum deiner Website hinzuzufügen. Beachte: Sehr schnell kann es in Zusammenhang mit deiner beruflichen Tätigkeit dazu kommen, wenn du neben privaten Inhalten auch berufliche Aspekte über dein Profil teilst. Es ist eine Vorsichtsmaßnahme, um einer Abmahnung vorzubeugen.

Zurück zum obigen Screenshot und der Nummern 3 bis 9

Zu 3: Private Nachrichten

Hier kannst du direkte Nachrichten schreiben wie in einem E-Mail-Programm. Du wählst einen Freund aus und klickst auf Nachricht senden. Diese Nachrichten kannst nur du und dein Freund sehen oder auch umgekehrt liest nur du diese „direkte Nachricht“ von einem deiner Freunde (abgekürzt im Facebook Chargon heißt es auch DN = Direkte Nachricht, DM = Direct Message, PN = Private Nachricht, PM = Private Message). Bilder kannst du auch in diese Nachrichten hinzufügen, dazu klickst du im Schreibfeld rechts auf das kleine Fotosymbol und es öffnet sich ein Fenster, um ein Bild aus einem deiner Ordner auszuwählen.

Zu 4: Freundschaftsanfragen

Eine Person möchte mit dir bei Facebook eine Freundschaft knüpfen und hat dich um eine Freundschaft angefragt. Dazu wird eine rote Zahl an dieser Stelle auftauchen. Das Privatprofil erkennst du, wie im folgenden Screenshot daran, dass der Button „FreundIn anfragen“ heißt.

Facebook FreundIn hinzufügen
Facebook FreundIn hinzufügen

Der linke Pfeil zeigt diesen Button, nur auf Englisch geschrieben. Mit dem mittleren Button kannst du einer Person „nur folgen“, ohne eine Freundschaft anzufragen. Und rechts kannst du dieser Person eine „direkte Nachricht“ schreiben, wie oben eben erklärt.

Zu 5: Benachrichtigungen

Es erscheinen rote Zahlen für die Benachrichtigungen. Das können Angaben sein, wenn Freunde auf deine Posts reagieren und ein „Gefällt mir“ klicken, kommentieren oder etwas teilen. Genauso kann es sein, dass jemand dich in einem Beitrag „erwähnt“, also deinen Namen verlinkt. Dies kannst du sehr einfach machen, du schreibst beispielsweise folgendes: „ich freue mich über eure Gefällt mir, von Norbert, Karin, Thomas, etc….“ und statt nur dem reinen Textnamen schlägt dir Facebook automatisch Namen deiner Freunde vor. Wählst du sie aus, ist der Name hellblau hinterlegt. Möchtest du statt dem Vor- und Nachnamen nur den Vornamen angeben, kannst du mit der Löschtaste den Nachnamen löschen.

Den Bereich Benachrichtigungen werde ich gesondert in einem Extra-Beitrag erklären, denn dazu hast du viele Einstellmöglichkeiten, insbesondere auch deine Privatsphäreeinstellungen. Dies betrifft auch das folgende Drop-Down-Menü Punkt 6 und 7. Kurz erklärt:

Zu 6: Privatsphäre-Verknüpfungen, weitere Einstellungen

Hier stellst du individuell ein, wer deine Beiträge lesen darf, wer dich um Freundschaft anfragen  und wer nach dir suchen kann.

Zu 7: Seite erstellen, Seite bewerben, Facebook Hilfe

Du findest dort Links, um eine berufliche Facebook Seite zu erstellen. Deine Seiten zu managen, zu werben, um auf deine Privatsphäreeinstellungen zu kommen, dich auszuloggen und ganz wichtig, um auf die sehr umfangreichen Hilfeseiten von Facebook zu kommen. Vertiefter gehe ich in einem künftigen Blogbeitrag darauf ein. Falls du schon jetzt Fragen dazu hast, schreibe mich bitte über das Kontaktformular an oder sende mir eine E-Mail (siehe bitte im Impressum).

Zu 8 und 9: Freundeslisten, Interessenlisten und automatisch generierte Listen von Facebook

Dies sind Hilfsmittel, mit denen du Freunde in verschiedene Gruppen (oder eben Listen) einordnen und nach deinen Wünschen benennen kannst. Mit einem Klick auf eine deiner Freundeslisten siehst du nur die Posts deiner Freunde, die in dieser Liste von dir hinzugefügt wurden.

Zu einer Interessenliste kannst du Seiten hinzufügen, die dir besonders gefallen und von denen du regelmäßig lesen möchtest. Dazu kannst du auch Freunde hinzufügen, mit denen man nicht befreundet ist und ohne den „Folgen-Button“ anzuklicken. Bitte beachte, dass es zu den Interessenlisten Neuerungen durchgeführt von Facebook in der Vergangenheit gab.

FB Interessensliste
Zur Interessenliste hinzufügen

Du siehst in dem kleinen Screenshot rechts „Zur Interessenliste hinzufügen“ und mit einem Klick kommst du auf ein neu geöffnetes Feld, in dem bestehende Interessenlisten ausgewählt oder eine neue Liste erstellt werden kann.

Automatisch generierte Facebook-Listen entstehen, wenn du beispielsweise als Arbeitsstelle eine Facebook Page angibst. Danach erstellt Facebook diese Liste, in der alle deine Freunde enthalten sind, die die gleiche „Arbeitsstelle“ eingegeben haben. Da bitte darauf achten, ob du dort tatsächlich arbeitest oder studierst. Es kann irreführend sein, wenn Personen in der Liste auftauchen, die dort nicht arbeiten, sondern eventuell eine Weiterbildung oder ein Studium  absolvieren.

Facebook gibt dir bereits ein paar Listen vor, wie „Enge Freunde, Familie, Bekannte“. Du kannst unzählige weitere Listen erstellen und individuell benennen.

Weitere Einzelheiten im nächsten Beitrag gemeinsam mit den Privatsphäreeinstellungen.

Marketingaktivitäten mit einer Facebook Page

Erstellen wir dazu eine Seite, als Beispiel sieht sie wie folgt aus:

FB Page
Facebook Page, Facebook Seite oder Fanseite

Jede Seite kann mit dem Button „Like“ angeklickt werden, siehe linker kleiner Pfeil. Beim rechten Pfeil, kannst du eine neue Facebook Seite erstellen. Es öffnet sich folgendes Feld, in dem die Art der Seite ausgewählt werden kann. Hier sind aufgrund unterschiedlicher Dienstleistungen und Berufe Merkmale zu beachten, auf die ich individuell in einer Social Media Beratung eingehen kann.

FB Page erstellen
Facebook Seite erstellen – Kategorien auswählen

Mit einem Klick auf eine der sechs verschiedenen Auswahlmöglichkeiten öffnet sich ein Dialogfeld. Nach den weiteren Schritten zeigt es dir die Seite schon fertig an. Die Zwischenschritte kannst du überspringen und später vervollständigen. Darauf gehe ich im Folgenden ein.

Der obere Bereich ist nur für Administratoren der Seite sichtbar und hier kannst du deine Einstellungen vornehmen, eine Analyse starten oder ein Impressum zur Seite hinzufügen (dies ist für jede geschäftlich genützte Facebook Seite notwendig, wie auch bei jeder Website).

Nachdem die Seite erstellt ist gebe ich dir folgenden Tipp: Diese Seite für andere Facebook Mitglieder unsichtbar stellen. Denn so kannst du in Ruhe alles fertigen machen, ohne dass es andere sehen. Nach Beendigung wird sie wieder freigegeben.

Dazu gehst du auf deine Seite oben auf „Seite bearbeiten“, weiter „Seiteninfo aktualisieren“, unter dem Reiter „Allgemein“ findest du an oberster Stelle die Möglichkeit, die „Sichtbarkeit der Seite“ zu ändern von veröffentlicht zu „Veröffentlichung der Seite rückgängig machen“. Gehe rechts auf „Bearbeiten“ und setze im nächsten Schritt einen Haken davor, speicher, und die Seite ist erstmal nur für dich sichtbar.

Weitere Schritte sind ähnlich zum Privatprofil, ein Profilbild (Größe 160 x 160 px) und ein Titelbild (Größe 851 x 315 px) einfügen. Das Titelbild ist das größere Bild und wird rechts eingefügt, fahre dazu mit der Maus im rechten unteren Bereich des Titelbild zu „Titelbild hinzufügen“. Eine kurze und eine längere Beschreibung zum Unternehmen, zum Anliegen der Seite oder der Arbeit des Freiberuflers wird eingefügt über den Administrationsbereich oder unterhalb des Seitennamens bei dem blau unterlegten „Über“.

Interessant ist zu wissen, worum es auf der Seite gehen wird, was bewegt dazu, dass man Fan wird und der Seite durch ein „Like-Klick“ folgt.

Bevor die Seite veröffentlicht wird, empfehle ich auch, zwei oder drei Beiträge zu posten, um dem Fan zu zeigen und erklären, was ihn künftig erwartet und lohnt, Fan zu sein.

Einen Beitrag schreibt man wie auf dem privaten Profil. Zum einen kann ein interessanter Text einer Website eingefügt werden durch das Kopieren der URL und diese in das Feld der Statusmeldung einfügen, zum anderen kann man Bilder bei Facebook hochladen oder den Link eines Videos mit copy & paste einsetzen. Nachdem ein Link in das Feld kopiert wurde, öffnet sich automatisch die Vorschau mit Text und einem Bild. Der Titel, der Vorschautext und das Bild können verändert oder nochmals korrigiert werden. Fahre dazu mit der Maus darauf und klicke in den Text zum Ändern. Nach einer Änderung muss kein Speichern erfolgen, sondern es wird mit einem Doppelklick gleich auf „Posten“ geklickt und der Beitrag ist veröffentlicht. Bevor jedoch ein Link oder ein Bild gepostet wird, bitte dazu einen eigenen kurzen Text schreiben, um den Leser und Fan aufmerksam zu machen. Anders empfindet man es schnell als unhöflich und nicht klar, weshalb nun der Link veröffentlicht wird.

Zu welchen Themen können nun Inhalte veröffentlicht werden?

Ein guter Plan hilft dir weiter. Beispielsweise kannst du aus folgenden Bereichen etwas posten:

  • Von deiner Tätigkeit als Freiberufler / als Unternehmer oder Selbstständiger
  • Von deiner Dienstleistung oder deinen Produkten
  • Zu allgemeinen Themen der Dienstleistung oder den Produkten, unabhängig von der eigenen Dienstleistung
  • Aktuelles passend zum Thema der Seite
  • Allgemeines

Zur Häufigkeit und Uhrzeit, wann man etwas posten sollte gibt es viele verschiedene Meinungen. Das hängt von der Branche, vom Thema, von den Fans und der Zielgruppe, natürlich aber auch von deiner Kapazität ab. Es können zwar alle Beiträge bei Facebook wunderbar vorprogrammiert werden, jedoch sollte man diese nach zeitlichen Abständen regelmäßig kontrollieren. Fans könnten Fragen stellen oder kommentieren, auf deren Fragen und Kommentare man auch antworten sollte. Es ist wichtig, in angemessener Kommunikation und auf Augenhöhe mit den Menschen zu interagieren. Das macht wertvolles Netzwerken aus.

Im nächsten Schritt geht man dazu über eine Tabelle anzufertigen. Mit den Punkten:

  • Veröffentlichung eines Posts nach Datum und Uhrzeit, plane am besten ein paar Wochen im Voraus, so erleichtert es dir die Verteilung der Themen und der Tage, an denen etwas gepostet wird
  • Zu welchem Thema und aus welchem Themenbereich wird etwas veröffentlicht
  • Text und Link / oder Bild / oder Video
  • Wann und von wem wurde veröffentlicht

In diese Tabelle können weitere Ergebnisse ergänzt werden, wie zum Beispiel die Anzahl der Likes, der Kommentare oder die Häufigkeit der Beitragteilung. Auch aus der umfangreichen Analysemöglichkeit von Facebook Insights (Menüfunktion „Statistiken anzeigen“) können Ergebnisse integriert werden. Zu den „Statistiken anzeigen“ kommst du über die obere Seitenleiste: „Seite einrichten“, „Zielgruppe aufbauen“ und rechts daneben „Statistiken anzeigen“.

Wenn man die Administration der Seite oder das Posten von Beiträgen mit anderen sich teilt, können verschiedene Rollen vergeben werden. Als Inhaber einer Seite verfügt man über alle Rechte, ein Inhaltsersteller, Redakteur oder Moderator hat weniger Zugangsrechte und Möglichkeiten zur Änderung.

Ist die Seite fertig, kann der Haken bei  „Veröffentlichung der Seite rückgängig machen“ wieder entfernt werden, speichern und die Seite ist so für alle sichtbar. Nun geht es daran die Seite mit anderen Seiten zu vernetzen und bekannt zu machen. Nach den ersten 25 Likes kann die URL der Seite (auch Vanity-URL genannt) optimiert und ohne Zahlen gekürzt werden. Ab 30 Likes stehen die Analysetools (die Facebook Insights) zur Verfügung.

Die Seite bekannt machen ist anfangs manchmal eine Hürde. Wer jedoch Newsletter schreibt, kann darauf aufmerksam machen. Ebenso in eine E-Mail-Signatur einfügen, mit der Website verknüpfen, auf die Visitenkarte oder auf einen Flyer aufdrucken. Hier ist der Kreativität keine Grenze gesetzt.

Ein letzter Punkt in diesem Tutorial: Die Facebook Gruppen

Gruppen werden zu unterschiedlichen Interessengebieten, Aktivitäten oder fachspezifisch gegründet. In drei verschiedenen Varianten je nach Sichtbarkeit entstehen sie. Es gibt öffentliche, geschlossene oder geheime Gruppen.

In öffentlichen Gruppen sind alle Mitglieder, die Gruppenbeschreibung und alle Beiträge sichtbar. Über die Suchfunktion kann man auf die Gruppe aufmerksam werden. Auch Freunde eines Gruppenmitgliedes werden durch Beiträge informiert, sie können diese Beiträge liken und teilen.

Die geschlossenen Gruppen sind eingeschränkter, die Mitglieder und die Gruppenbeschreibung sind sichtbar. Beiträge können nur von Mitgliedern geschrieben und gelesen werden. Gefunden werden geschlossene Gruppen über die Facebook-Suche. Einzelne Beiträge können jedoch nicht öffentlich gelesen werden. Freunde von Gruppenmitgliedern werden über Beiträge auch nicht informiert.

Zuletzt die geheimen Gruppen, sie können über die Facebook-Suche nicht gefunden werden. Zu diesen Gruppen muss man von einem Gruppeninhaber oder Gruppenmitglied eingeladen werden.

FB Gruppen
Facebook Gruppen – öffentlich, geschlossen, geheim

Oben rechts neben dem blauen „F“ ist die Suchleiste. Hier kannst du nach einem Stichwort, einem Markennamen oder anderen Begriffen das komplette Netzwerk durchsuchen. Im obigen Screenshot habe ich mit Pfeilen auf die offenen (in Englisch Open) und die geschlossenen (in Englisch Closed) Gruppen hingewiesen. Im rechten Bereich findet man verschiedene Filterfunktionen, wonach man die zahlreichen Gruppen filtern kann.

Eine Gruppe kann für das eigene Marketing hilfreich sein, sollte jedoch nicht ausschließlich als „Werbeschleuder“ von eigenen Links dienen. Es steht der Gedanke des Austausches, der Vernetzung und der Hilfestellung an oberster Stelle. Das gleiche gilt für eine Facebook Page. Links, Inhalte und Texte von anderen Seiten, von Kollegen oder Mitbewerbern sollte man unbedingt auch teilen. Der Fan bleibt dir nach wie vor treu, er wird sogar dankbar sein und es wertschätzen, wenn ihm zusätzliches Lesematerial zur Verfügung gestellt wird und kommt gerne wieder zu deiner Seite zurück.

 

Facebook ist eines der interaktivsten Netzwerke und hat das Verhalten vieler Menschen verändert. Die Kommunikation läuft öfters über Facebook ab und E-Mails werden im herkömmlichen Stil geringer, da oft schneller über Facebook eine Direktnachricht geschrieben ist oder ein Treffen vereinbart. Genauso im beruflichen Kontext.

Mit diesem Tutorial wurden wichtige Faktoren abgedeckt. Spezifischer und individueller auf Fragen oder Situationen kann ich nach einer Kontaktaufnahme eingehen.

 

(Bildquellen: Screenshots Facebook, Stand 11.05.2014)

Einfach erklärt: Mit Facebook anfangen
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Kerstin Paar

Als Online-Marketing-Beraterin unterstützt Kerstin Paar Solo-Unternehmerinnen und Selbständige in ihren Marketingtätigkeit und im Netz mit eigener Website sichtbar zu sein. Über Einzelcoachings oder E-Mail-Services zeigt sie auf leicht verständliche, kompetente und sympathische Art die Vorzüge der Sozialen Medien und den wirkungsvollen Einsatz einer eigenen Website auf. Eine performante Website ist das Herzstück im Marketing. Ein Herzensprojekt der Online-Marketing-Fachfrau mit Reiselust ist das Bloggen auf ihrem Reiseblog "Sonnenfernweh". Als Reisebloggerin schreibt sie Reiseberichte, inspiriert von ihren Unternehmungen mit dem E-Bike und für Tourismusregionen. Im Mai 2018 war sie damit quer durch Deutschland unterwegs. Seit 2011 ist Kerstin Paar in sozialen Netzwerken als Beraterin tätig. Mit anschließender Zertifizierung zur Online-Marketing-Managerin unterstützte sie Unternehmen der Energiewirtschaft, Coaches, Autoren und Selbständige. Mit Lust und Freude an ihrer Arbeit schätzt sie die Einzelberatungen und den Teamgeist in Kleingruppen.