Das Blog – das Herzstück im Marketing

das Blog, die Blogs

Blogger, Freiberufler oder Unternehmer aus unterschiedlichsten Branchen berichten in regelmäßigen Abständen über Themen, die im Blog erfasst werden. Sie schreiben oder bloggen zu aktuellen oder zeitlosen Themen. Das Blog dient als Werkzeug oder Tool für das Marketing und ist ein Content-Management-System (CMS).

 

Was ist das Blog?

In einfachen Worten erklärt ist es das Tagebuch im Internet. Freiberufler, Unternehmer oder internetaffine Menschen schreiben ihre Gedanken aus dem Alltag, aus der eigenen Praxis, vom Unternehmen oder ihrer eigenen Erfahrung über Themen, die dem Leser Einblick ins Unternehmen bieten. Des Weiteren ist es zur Vermittlung von Informationen, zur Hilfestellung und Lösung von Problemen geeignet. Es können Erfahrungsberichte zu verschiedensten Themen sein, wie dem Reisen, aus der Technikwelt, Backen, Haushalt, Kleidung oder Elektronikartikel.

Zur Erklärung für neue Blogger: Eingeteilt werden die geschriebenen Texte in „Beiträge“ oder „Seiten“. Kurz zur Erklärung der technische Hintergrund, „Beiträge“ kann man als fortlaufende Texte ansehen. Stell‘ dir dazu am besten einen Drucker mit Endlospapier vor, der die Texte der Reihenfolge nach druckt. An oberster Stelle steht häufig der aktuellste Beitrag. Je nach Einstellung im Blog und dem jeweiligen Blogsystem, kann man jedoch auch eine Seite als Startseite einstellen. Womit ich gleich bei den „Seiten“ wäre, denn das Onlinetagebuch eignet sich auch zur Gestaltung einer Website, hier werden die Inhalte den „Seiten“ zugeordnet.

Warum ein Blog?

Innerhalb einer Website ist es sehr empfehlenswert einen Blog zu integrieren. Den Besucher deiner Website leitest du so optimal auf deinen erstellten „Mehrwert“-Inhalt hin. Er springt nicht allzu schnell von deiner Website, wenn du wirklich für hochwertigen und interessanten Inhalt sorgst.

Über deinen Blog hast du die optimale Möglichkeit, immer wieder neue Inhalte direkt über deine Website zu veröffentlichen. Dies erkennen die Suchmaschinen und bewerten es sehr positiv. Das heißt, wenn regelmäßig neuer Inhalt eingespeist wird ins große „internette“ Netz, erhöht es die Chancen auf die obersten Plätze in den Suchergebnissen. Regelmäßig heißt, dass sinnvollerweise einmal die Woche oder mindestens einmal im Monat ein neuer Blogbeitrag erscheinen sollte. Mach dir aber bitte keinen Stress, wenn du einmal von der eingespielten Routine abweichst, deine Leserschaft wird es dir nicht krumm nehmen und abwandern. Wenn man ehrlich und authentisch nach außen bleibt, spricht nichts dagegen, seine Blogleser über eine unvorhergesehene Blogpause zu informieren. Dafür wird Jeder Verständnis haben.

Wie heißt das Weblog?

Der Name des Blogs ist wichtig, um in Suchmaschinen von Interessenten gefunden zu werden. Als Name des Online-Tagebuch kommen der Name des Freiberuflers in Frage, der Name einer Person, ein Phantasiename oder er besteht aus einzelnen Keywords. Die Keywords sind die wichtigsten Wörter oder Suchbegriffe des Hauptthemas des Weblogs. Von daher ist beim Start die Überlegung wichtig, mit welchem Thema sich das Blog beschäftigt und man Inhalte darin finden wird. Danach sollte man die Domain ausrichten. Diese soll so einfach, präzise und klar verständlich sein, damit beim Weitersagen im persönlichen Gespräch oder schriftlichen Austausch sofort verstanden wird, um welche Blogdomain es geht. Bitte beachte Markenschutzrechte anderer Domain-Inhaber. Über das Deutsche Patent- und Markenamt kann man nach bereits eingetragen Marken recherchieren. Sofern eine Marke eingetragen wurde, lohnt sich der Blick nach alternativen Marken.

Blog, Blogs
Das Blog – als Herzstück einer Marketingstrategie von Freiberuflern – (Grafik ©Kerstin Paar)

Vom Herzstück zu den Menschen

Nun können die Texte der einzelnen Blogbeiträge nach außen verteilt werden. Ein Merkmal möchte ich noch erwähnen im Zusammenhang zum Einstellen von Inhalten: Die Posts bei anderen Netzwerken sind bei Deaktivieren der Plattform gelöscht und nicht mehr verfügbar. Dafür ist das Blog innerhalb der Marketingstrategie lebenslang aktiv.

Verteilt werden Beiträge über Soziale Netzwerke, wie Facebook, Twitter, Google+, XING, usw., können von anderen via RSS-Feed (kostenloses Abonnement der neuesten Beiträge) abonniert werden und die Blog-Domain unbedingt auf Flyer, Visitenkarten, in die E-Mail-Signatur und bei Newsletter eintragen.

In der Grafik sieht man die Marketingstruktur eines Freiberuflers von innen nach außen gerichtet. Es sind die Verteilerpositionen im äußeren Ring. Dort sind die Interessenten, die Menschen, die die Posts und Texte lesen, in den Netzwerken kommentieren, liken und an weitere Freunde verteilen können. Über Flyer und Visitenkarten wird man auf die Blogdomain aufmerksam.

Unter jedem Beitrag kann der Leser kommentieren und der Freiberufler baut sich zusätzlich seine eigene Community, sein Netzwerk auf.

Zur Erstellung eines Weblogs stehen verschiedene kostenfreie Systeme zur Verfügung, wie zum Beispiel WordPress. Damit wurde dieser Blog und mein anderer, Sonnenfernweh, erstellt.

Wer Lust bekommen hat seinen eigenen Blog zu erstellen, kann sich für weitere Tipps und Infos gerne an mich wenden.

PS: Gerne kann die Grafik unter Angabe der Quelle genützt werden.

Als Beraterin unterstütze ich Tourismusregionen, Selbstständige und Solo-Unternehmerinnen in ihrer Sichtbarkeit. In Einzelberatungen zum Blog- und Social-Media-Marketing erfahren die Teilnehmer*innen auf leicht verständliche Art, warum die Website und der Blog die Schaltzentrale und das Herzstück im Marketingmix sind. Welche Rolle die sozialen Netzwerke spielen und wie darin die Kommunikation gelingt. Seit 2012 bin ich in sozialen Netzwerken als Beraterin tätig und zertifizierte mich als Online-Marketing-Managerin. Ein weiteres Herzensprojekt ist der Radreiseblog Sonnenfernweh. Der Blog berichtet zu Radtouren aus der Metropolregion Hamburg, der Lüneburger Heide und deutschlandweit.
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