App – Tipps für die Reise

Wie bereitete ich meine E-Bike-Tour durch Deutschland vor? Welche Apps nutzte ich vor und während meiner Reise?

Mein Smartphone des spanischen Herstellers BQ Aquaris diente mir als Fotoapparat, Kommunikationsmittel, schreibend per Direktnachricht über Facebook-Messenger, über E-Mail oder Signal/Threema (WhatsApp ist wegen der DSGVO deinstalliert). Das Handy nutzte ich auch zur Bildbearbeitung, zur Online-Buchung oder als Orientierungshilfe.

Interessant ist, wie unterschiedlich die Menschen ihre Reise planen oder was sie an Apps während der Reise nutzen. Daher zeige ich Dir den Einblick in meine Reiseplanung und Nutzung der Apps.

Hol‘ Dir App-Tipps vor Deiner Reise

Google Maps

Die Grobplanung der Routen prüfte ich mit Google Maps. Gleichzeitig suchte ich in den bekannten Suchmaschinen nach günstigen Übernachtungsmöglichkeiten in den jeweiligen Städten.

Meine Kriterien für die Übernachtungen waren:

  • Preis

Ich setzte mir pro Übernachtung ein Preislimit. Dazu reservierte ich meist über hotel.de die Nächte vor. Dort waren Mindestdaten zur Eingabe notwendig, wie Name, Adresse und Mobilfunknummer. Damit ersparte ich mir beim Check-In in (fast) allen Fällen, meinen Personalausweis vorzuzeigen. Aktiv sprach ich die Mitarbeiter an der Rezeption meistens an, ob mein Personalausweis gleich benötigt wird und suchte schon nach ihm, aber nur einmal wollte man ihn sehen.

Bei anderen Reservierungsplattformen, wie booking.com oder hrs.de, empfand ich entweder die Suchmöglichkeiten umständlich (manchmal reicht mir schon ein Klick mehr, dann heißt das bei mir „umständlich“ ;-) ), oder es wurden alleine zur Reservierung zusätzliche Kreditkartenangaben fällig, die ich ungern angab.

Weitere Kriterien als Radfahrerin waren mir wichtig:

  • Unterstellmöglichkeit für Rad
  • Dusche/WC
  • WLAN
  • Nach Möglichkeit Frühstück, aber kein Muss,
  • Stornierungsmöglichkeit bis 18 Uhr am Anreisetag. Diese Option wählte ich, da ich mögliches Unwetter, eine Fahrradpanne mit einkalkulierte, und dadurch mich vor Stornierungskosten schützen wollte. Glücklicherweise war das Wetter immer perfekt und ich hatte nie eine Panne!

Zweimal fragte ich im Gasthaus, ob es Vorteile für den Besitzer hat, wenn ich das Zimmer auf der Buchungsplattform vor der Stornierungsfrist kostenfrei storniere und das Zimmer direkt im Landgasthaus buche und bezahle. In beiden Fällen ersparte ich mir dabei jeweils fünf Euro. Einmal sagte ich ein Hotel ab, da ich eine Alternative fand, die mir sofort, ohne zu Zögern, eine Unterstellmöglichkeit für das Rad anbot und einige Euros günstiger war.

Zwei Übernachtungsmöglichkeiten reservierte ich per E-Mail. Die Abwicklung lief immer reibungslos und zügig.

Recherchiert hatte ich im Vorfeld auch über airbnb oder Couchsurfing. Allerdings bin ich in fremder, privater häuslicher Umgebung, eher ungern. Anders natürlich bei persönlich bekannten Freunden.

Tourismus-Seiten der Städte und Regionen | Wikipedia

Sehenswürdigkeiten, Naturschauplätze oder weitere Highlights las ich direkt auf den Tourismusseiten der Städte nach, bei Wikipedia oder bekam einen Tipp bei Twitter.

Für eigene Tourismusregionen bieten sich die jeweiligen Apps an.

Während der Pressereise im Teutoburger Wald nutzte ich die ‚meinTeutoApp‚, um mich über weitere Wander- und E-Bike-Touren am jeweiligen Standpunkt zu informieren. Beispielsweise bietet die App Infos zum Paderborner Höhenwanderweg, zum pittoresken Minden oder zum vielseitigen Gesamtangebot des Rad- und Wanderwegenetzes.

Verkehrsmittel

Bin ich nicht gerade mit meinem E-Bike unterwegs oder nutze mit ihm eine Strecke der Deutschen Bahn, so ist die DB Navigator App ein Muss am Handy. Allerdings stellte ich neulich fest, dass leider kein Fahrradticket darüber buchbar war. Aber zumindest der Sparpreis. Bei dieser Zugverbindung verzichtete ich auf die Mitnahme meines Rades. Ansonsten nehme ich es gerne mit. Dafür suche ich mir bewusst Tage aus, wie ein Montag oder unter der Woche, in der Hoffnung, dass die Auslastung im Fahrradabteil gering ist. Vor verlängerten Wochenenden oder Feiertagen nehme ich kein Fahrrad mehr mit. Unglücklicherweise hatte ich immer den Fahrradstellplatz in hängender Weise. Und wer ähnlich wie ich, mit Rad in der Bahn unterwegs ist, weiß, dass dies fast unmöglich ist, wenn eine alleinreisende Frau mit einem etwa 25 kg schweren Fahrrad ihr Rad senkrecht einhängen will. Wenn kein anderer Mitreisender mithilft. Auf freundliches Anfragen des Zugpersonals hatte ich Glück und mir wurde geholfen. Doch alleine darauf möchte ich mich nicht mehr an hochfrequentierten Reisetagen verlassen.

Tipps zum leichteren Ein- und Ausstieg an deutschen Bahnhöfen

Der Bahnhof Ansbach nutzt leider aktuell einen Bahnsteig, der das Ein- und Aussteigen ohne Hilfe sehr erschwert. Dagegen erleichterten die Bahnhöfe in

Lüneburg
München
Rosenheim
Würzburg
Braunschweig
Wolfenbüttel
Hannover

dem Radreisenden die Mitfahrt.

Mietwagen & Cambio

Buche ich mir ab und an einmal eine Strecke mit einem Mietwagen, mache ich es über die Plattform billiger-mietwagen.de. Den nachhaltigen Tourismus fördere ich gerne und dabei kommt eher selten eine Mietwagenbuchung vor. Auch die Nutzung von Car-Sharing-Angeboten wie Cambio nutze ich eher weniger, nicht wegen dem tollen Angebot, sondern weil es nicht benötigt wird.

Google Maps bei Autofahrten

Bei Autofahrten hilft mir die Google Maps Routenplanung, auch in fremden Städten. Dann lasse ich mir die Richtungsangaben auch ansagen.

HVV für öffentlichen Verkehr der Metropolregion Hamburg

Als Nutzerin des reichhaltigen HVV-Angebotes war die App vom ersten Tag an auf meinem Smartphone. Damit spare ich mir bei Ticketbuchungen 3 % zum Verkaufspreis beim Busfahrer. Fragen zu Fahrstrecken, Fahrzeiten oder Kombinationsmöglichkeiten recherchiere ich über die App.

Der Ticketkauf funktioniert schnell und reibungslos. Eine Bestätigung des Ticketkaufs kommt per E-Mail, die ich für Ablage und Buchhaltungszwecke nutze.

Mit dem HVV (hvv.de) komme ich günstig nach Lüneburg, an die Elbe bis Bleckede. Amelinghausen liegt glücklicherweise in der Metropolregion Hamburg, so sind alle Züge, S-Bahnen, U-Bahnen, Omnibusse darüber buchbar.

Outdoor unterwegs mit komoot App

Begeistert war ich im tiefsten Wald, als die komoot App (komoot.de) mich mit Rad immer sicher leitete. Sie ist in der Routenzusammenstellung manchmal zwar tricky, ich will sie aber für unbekannte Regionen und Radtouren nicht mehr missen. Im April nutzte ich ein kostenfreies Testangebot über die Website und fuhr einzelne Straßen hier in Amelinghausen ab. Doch schnell war mir klar, dass ich für eine Strecke von der Lüneburger Heide bis zur Fraueninsel nur mit dem „lebenslangen“ Paket (damals 19,90 €) fahren kann. Die ersten Tage gewöhnte ich mich erst langsam an den Pfeil und die umgekehrte Denkweise. Trotz einem guten Orientierungssinn, erleichtert die komoot App mir jede Fahrradtour.

Fotos mit Handykamera

Alle meine Fotos der E-Bike-Tour, meiner Reise in den Teutoburger Wald oder in den letzten Wochen über meine Social-Media-Kanäle geteilt, fotografierte ich über die Kamera meines Smartphones. Zufrieden damit, bearbeitete ich sie nur ab und an in der Helligkeit mit der Bearbeitungssoftware Gimp am Laptop.

Bildernutzung für Blogs

Damit Bilder in der Dateigröße reduziert auf den Blog geladen werden können, nutze ich eine kostenfreie, recht einfache Reduce Photo Size-App, mit der in wenigen Schritten die Bilder statt 3 MB auf nur noch maximal 150 KB reduziert werden (wenn sie nicht über Gimp sowieso bearbeitet werden). Beim Abspeichern wähle ich gleich einen Bildtitel, der zum Blogbeitrag passend und mit einem Keyword versehen ist. So könnte ich direkt das am Smartphone bearbeitete Bild in meinen Reiseblog oder meinem Social Media- & Webdesign-Blog hochladen.

Die reduzierte Dateigröße hilft, zum einen Bilder schneller bei Google zu indexieren und zum anderen belastet es nicht die Performance einer Website.

… lass uns einmal miteinander reden

Die Kommunikation läuft häufig über den herkömmlichen E-Mail-Verkehr ab. Gerade dann, wenn es um geschäftliche Details geht. Privates Schreiben über den Facebook Messenger, den kostenfreien Chat-Dienst Signal oder Threema (einmalig 2,99 €). Mit letzterem schreibe und sende ich Sprachnachrichten gerne an Kooperationspartner oder Kunden.

Telefon nutze ich eher seltener, schreibe dafür lieber eine E-Mail.

Mit wenigen Kunden nutze ich Skype, um bei räumlicher Distanz sich auszutauschen.

Schreib mal kurz auf …

App Tipps Reise
Vergiss das Ladekabel nicht auf Deiner Reise!

Notizen halte ich in Kurzform in der Notiz-App fest. Bei Recherchereisen nutze ich zusätzlich für schnelles Aufbewahren von wichtigen Details die Sprachapp.

Der Beitrag lag mir zwar schon länger im Hinterstübchen meines großartigen Gehirnes, den letzten Kick gab mir Kristines Beitrag, „Online-Nutzung: Wenn ich selbst Urlaubsgast bin“. Darin schrieb sie von ihrer Online-Nutzung des iPhones, welche Apps bevorzugt in Verwendung sind und hat ein paar weitere Tipps in petto.

Wie sieht es bei Dir aus, wenn Du privat und beruflich unterwegs bist, wie unterscheidet sich Deine Online-Nutzung? Schreibe mich gerne per E-Mail an, wenn Du magst, ergänze ich Deine Infos hier im Blog.

Aufgeräumt mag ich es, und auf das Minimalistische reduziert, so sieht auch die Startseite meines Smartphones aus.

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Kerstin Paar

Als Online-Marketing-Beraterin unterstützt Kerstin Paar Solo-Unternehmerinnen und Selbständige in ihren Marketingtätigkeit und im Netz mit eigener Website sichtbar zu sein. Über Einzelcoachings oder E-Mail-Services zeigt sie auf leicht verständliche, kompetente und sympathische Art die Vorzüge der Sozialen Medien und den wirkungsvollen Einsatz einer eigenen Website auf. Eine performante Website ist das Herzstück im Marketing. Ein Herzensprojekt der Online-Marketing-Fachfrau mit Reiselust ist das Bloggen auf ihrem Reiseblog "Sonnenfernweh". Als Reisebloggerin schreibt sie Reiseberichte, inspiriert von ihren Unternehmungen mit dem E-Bike und für Tourismusregionen. Im Mai 2018 war sie damit quer durch Deutschland unterwegs. Seit 2011 ist Kerstin Paar in sozialen Netzwerken als Beraterin tätig. Mit anschließender Zertifizierung zur Online-Marketing-Managerin unterstützte sie Unternehmen der Energiewirtschaft, Coaches, Autoren und Selbständige. Mit Lust und Freude an ihrer Arbeit schätzt sie die Einzelberatungen und den Teamgeist in Kleingruppen.